Polizeipräsidium Oberhausen

POL-OB: 6 Wohnungseinbrüche am Wochenende

Oberhausen (ots) - Kluckstraße, Taunusstraße, Obere Brüderstraße, Steinbrinkstraße, Hühnerstraße und Am Sandhügel. Ein Fenster stand auf Kipp und bot Einbrechern keinen Widerstand. An der Kellertüre und der Haustüre eines Mehrfamilienhauses bissen sich Einbrecher ihre Zähne aus. Die Türen waren gut gesichert und gaben nicht nach. In einem anderen Mehrfamilienhaus gelangten die Täter in den Hausflur und brachen dann unbemerkt eine Wohnungstüre auf.

An zwei Einfamilienhäusern gelangten die Kriminellen unbemerkt durch den rückwärtigen Garten an die Terrassentüren und -fenster. In einem Fall nutzen sie eine dort abgestellte Kletterhilfe, um das Fenster in der 1. Etage aufzubrechen. In einem Fall hielt ein gut gesichertes Fenster stand. Die Täter schlugen aber die Scheibe ein und gelangten so in das Haus.

Wir können die Einbrecherbanden in Oberhausen nur gemeinsam stoppen. Für die Polizei Oberhausen hat die Bekämpfung der Einbrecherbanden oberste Priorität. Wir haben zusätzliche Stellen geschaffen und uns für diese Aufgabe neu strukturiert. Erfolgreich sind wir aber nur gemeinsam mit den Oberhausenerinnen und Oberhausenern. Jeder kann etwas tun!

Ändern Sie Ihr Verhalten. Laden Sie Einbrecher nicht durch offenstehende Fenster ein. Auf Kipp stehende Fenster sind für Einbrecher kein Hindernis. Kletterhilfen auf der Terrasse laden Kriminelle zu Klettertouren in die oberen Etagen ein. Hier sind die Fenster meist schlecht oder gar nicht gesichert.

In Mehrfamilienhäusern haben Einbrecher leichtes Spiel, wenn die Haustüre offen steht oder Mieter auf Klingeln ohne nachzufragen die Eingangstüre per Knopfdruck öffnen. Einmal im Treppenhaus suchen sie sich eine unbewohnte Wohnung und brechen die Tür auf.

Technische Sicherungen bringen Einbrecher zur Verzweiflung. 2 von 5 Einbrüchen scheitern in Oberhausen schon jetzt an gut gesicherten Fenstern und Türen. Wenn sie dann in seltenen Fällen doch die Scheibe einschlagen, sind aufmerksame Nachbarn die beste Versicherung. Ohne sich selbst in Gefahr zu bringen rufen sie bei verdächtigen Wahrnehmungen schnell den Notruf 110 und informieren die Polizei.

Wir sind gut aufgestellt und schnell vor Ort. Hier überprüfen wir Ihre Hinweise, ohne dass Ihnen dadurch irgendwelche Kosten entstehen!

Kostenlose technische Beratung durch einen Polizeispezialisten: 0208 826 4511.

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