Polizeipräsidium Oberhausen

POL-OB: Seniorin mit Enkeltrick betrogen - Informieren Sie Ihre Angehörigen!!

Seniorensicherheitsberaterin spricht mit einer Bürgerin (Foto: Jochen Tack, Freigabe durch Polizei Oberhausen)

Oberhausen (ots) - Trickbetrüger sind meist geschickte Redner. Bei Telefongesprächen reagieren sie blitzschnell auf Informationen, die ihre Opfer preisgeben. Opfer sind meist Seniorinnen und Senioren.

Am Donnerstag (27.2.) informierten mehrere Bürger die Kriminalpolizei über verdächtige Anrufe. "In mindestens sechs Fällen haben Trickbetrüger gestern am Telefon versucht, Oberhausener Senioren zu betrügen", sagt Kriminalhauptkommissar Guido Allekotte, Leiter des Betrugsdezernates. "Die Senioren haben aber vorbildlich reagiert, keine persönlichen Informationen preisgegeben und sofort die Polizei über Notruf 110 informiert."

In einem Fall betrogen die skrupellosen Anrufer dennoch eine 80jährige Sterkraderin. Die alte Dame hatte am Telefon dem unbekannten Anrufer den Namen eines Familienmitgliedes preisgegeben. Der Betrüger gab sich fortan als Neffe aus und bat seine vermeintliche Oma, ihm aus einer finanziellen Notlage zu helfen. Die betrogene Seniorin übergab später das Bargeld an eine angebliche Bekannte ihres Neffen.

"Wenn Sie sich nicht sicher sind, wer Sie gerade anruft, fragen Sie solange nach dem Namen, bis Sie ihn auch verstanden habe. Fragen Sie aber niemals nach einem Namen, wie zum Beispiel: Paul, bist Du das? Damit spielen Sie dem Betrüger bereits den Namen Ihres Angehörigen zu. Mit diesem Wissen kann er nun ein perfiden Netzwerk aus Lügen spinnen und so seine hilfsbereiten Opfer um viel Geld betrügen", erklärt Allekotte.

In jedem Fall sollten Senioren sofort ihre Angehörigen persönlich kontaktieren. Vorher sollte in keinem Fall Bargeld an unbekannte "Boten" übergeben werden. Bei einem Verdacht sollte immer die Polizei über den Notruf 110 informiert werden.

Die Seniorensicherheitsberater der Polizei Oberhausen (0208 8264511) sind speziell geschulte Männer und Frauen, die ehrenamtlich Senioren aufsuchen und sie informieren, wie man sich davor schützt, Opfer von Straftaten oder Verkehrsunfällen zu werden.

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