Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (947) Raubüberfall war vorgetäuscht

    Nürnberg (ots) - Den Überfall auf sich am 14.02.2007 in Nürnberg-Schweinau hatte ein 46-jähriger Nürnberger vorgetäuscht. Nach eingehender Vernehmung durch das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo legte der Mann ein Geständnis ab.

    Der "Geschädigte" erstattete am 15.02.2007 bei einer Polizeidienststelle Anzeige wegen Raubes, nachdem er den Beamten nachfolgenden Sachverhalt zu Protokoll gab:

    Am 14.02.2007 führte der 46-Jährige aus einer Telefonzelle in der Orffstraße ein Telefonat, als plötzlich die Zellentür aufgerissen und er nach draußen gezerrt wurde. Anschließend sei er mehrfach geschlagen worden, so dass er zu Boden stürzte. Zwei Männer hielten ihn fest und raubten ihm anschließend die Geldbörse mit ca. 270,-- Euro Bargeld, so die Angaben des "Opfers". Danach sei das Räuberduo geflüchtet.

    Im Laufe seiner Vernehmung verstrickte sich der Mann in Widersprüche, die ihn letztendlich dazu veranlassten, zuzugeben, den Überfall frei erfunden zu haben. Motiv war die falsche Annahme des Mannes, er bekäme vom Sozialamt einen Vorschuss, um seine finanziellen Schwierigkeiten zu beheben. Gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

    Bert Rauenbusch/n


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