Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (602) Asylbewerber schwebte nach Messerstich in Lebensgefahr

    Nürnberg (ots) - Streitigkeiten unter 3 indischen Landsleuten endeten am 06.03.2007 für einen 26-Jährigen fast tödlich. Nach einem Messerstich musste der Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert werden.

    Die 3 Asylbewerber trafen sich gegen 00:30 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof und gingen dann weiter zum Aufseßplatz in der Nürnberger Südstadt. Dort kam es aus bislang noch nicht geklärten Gründen zum Streit zwischen dem späteren Opfer und seinem 33-jährigen Bekannten.

    Völlig überraschend für den Mann zog der 33-Jährige plötzlich ein Messer und stach es seinem Kontrahenten in den Bauch. Der dritte Mann, ein 21-Jähriger, kam dem Geschädigten zu Hilfe und ging dazwischen. Dabei wurde er am Oberarm durch einen weiteren Messerstich verletzt, konnte aber die Polizei verständigen. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst.

    Bei Eintreffen der Streife kam der Messerstecher zurück und bedrohte seine Bekannten mit dem Tode, falls einer der Polizei die Wahrheit erzählen würde. Dies beeindruckte den 21-Jährigen aber nicht, weshalb die Beamten den Beschuldigten sofort festnahmen.

    Der 26-Jährige erlitt schwere innere Verletzungen und schwebte in Lebensgefahr. Durch eine Notoperation konnte das Leben des Mannes gerettet werden. Der 21-Jährige wurde nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

    Der Tatverdächtige, der wie alle Beteiligten deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde zur Dienststelle verbracht und ausgenüchtert. Er machte zum Sachverhalt bisher noch keine Angaben.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg wird der Mann zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg überstellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes wurde eingeleitet. Die Ermittlungen der Nürnberger Mordkommission dauern an.

    Bert Rauenbusch/n


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