Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1398) Warnung vor Trick- und Taschendieben

    Nürnberg (ots) - Der Nürnberger Polizei wurden in den letzten Tagen im Stadtgebiet insgesamt  5 Trick- und Taschendiebstähle gemeldet. Dabei wandten die bislang unbekannten Täter unterschiedliche Methoden an, um an Geld und Wertsachen ihrer Opfer zu gelangen. Ihre Beute betrug mehrere Hundert Euro.

    Zwei unbekannte Frauen lenkten am 6.10.2006 gegen 16:30 Uhr die Angestellte eines Kaufhauses am Königstor ab. Während eine Frau die Verkäuferin in ein Gespräch verwickelte, entwendete die Komplizin eine unter dem Tresen abgelegte Geldbörse mit mehreren Hundert Euro Bargeld.

    Beide Frauen sollen zwischen 35 und 40 Jahren alt, 165 cm groß und schlank gewesen sein. Sie sprachen gebrochen Deutsch. Eine Unbekannte hatte schulterlange Haare, die zu einem Zopf zusammengebunden waren.

    Begleitet wurde das Diebes-Duo von einem ca. 35-40-jährigen Mann, der ca. 170 cm groß und kräftig ist. Er hatte schwarzes, gewelltes Haar und sprach ebenfalls nur gebrochen Deutsch.

    Am 9.10.2006 traten innerhalb weniger Stunden mehrere Unbekannte Männer und Frauen auf und entwendeten mit verschiedenen Vorgehensweisen das Bargeld ihrer Opfer. So wurde gegen 9:45 Uhr eine 82-jährige Rentnerin vor ihrem Wohnanwesen in der Rothenburger Straße von 2 Frauen und einem Mann unter einem Vorwand in ein Gespräch verwickelt. Dabei stellte sich das Trio zunächst sehr nahe an die alte Dame heran, um dann wenig später schnell von dem Anwesen zu verschwinden. Kurz darauf bemerkte die Geschädigte das Fehlen eines Briefkuverts mit mehreren Hundert Euro aus ihrer Handtasche.

    Beschreibung:

    Beide Frauen waren ca. 30 Jahre alt und hatten blondes bzw. dunkles langes Haar. Der Mann war ca. 40 Jahre alt und hatte dunkelblondes Haar.

    Knapp 3 Stunden später traten erneut 3 Personen (2 Frauen, 1 Mann) in einem Bekleidungsgeschäft in der Hallerstraße in Nürnberg-St. Johannis auf und entwendeten einer Kundin eine Stofftasche, in der sich das Portemonnaie befand. Zuvor wurde die Verkäuferin unter einem Vorwand abgelenkt, die beiden anderen Täter verwickelten die Kundin in ein Gespräch. Diese Unachtsamkeit nutzten die beiden zum Diebstahl. Wenig später verließen sie den Laden und flüchteten Richtung Palmplatz.

    Beschreibung: eine Frau war ca. 20 - 25 Jahre alt, 160 - 170 cm groß und hatte ein auffallend gebräuntes Gesicht, schwarze Haare. Bekleidet war sie mit einem schwarzen T-Shirt mit Goldstickereien und einem dunklen Mantel, südländischer Typ. Die zweite Frau hatte blondes Haar, näheres nicht bekannt; der Mann soll ca. 170 -175 cm groß und ebenfalls Südländer gewesen sein.

    Unmittelbar danach, gegen 12:45 Uhr,  kaufte eine 61-jährige Nürnbergerin in einer Apotheke am Frauentorgraben ein medizinisches Gerät. Während der Beratung und des Einbaus der dazugehörenden Batterien ließ die Frau die Tasche für einen kurzen Moment unbeaufsichtigt im Verkaufsraum stehen. Diese Gelegenheit nutzten zwei Männer, um die Geldbörse mit ca. 170,-- Euro Bargeld zu entwenden.

    Nur einen Unbekannten konnte die Geschädigte beschreiben: ca. 30 Jahre alt, kurze schwarze Haare, schlank, südländischer Typ.

    Zwei Stunden später entwendeten Unbekannte einer 52-Jährigen in einem Bekleidungsgeschäft in der Pirckheimer Straße aus der Handtasche einen schwarzen Ledergeldbeutel mit ca. 120,-- Euro Bargeld. Die Handtasche hing am Arm der Geschädigten. In diesem Fall konnte das Opfer keinen Täterhinweis geben.

    In den meisten Fällen gelang es den Tätern, durch Ablenkungsgespräche und Vorwände, Angestellte und spätere Opfer zur Unachtsamkeit zu verleiten. Deshalb rät  die Nürnberger Polizei zu erhöhter Wachsamkeit, wenn Sie von fremden Personen ohne ersichtlichen Grund angesprochen werden. Besitzern kleinerer Einzelhandelsgeschäfte, die sich Diebe in zwei Fällen als Tatort ausgesucht haben, empfiehlt die Polizei, das Verhalten von Kunden, die zusammen den Laden betreten, aufmerksam zu beobachten. Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen die nächste Polizeidienststelle oder den Polizeinotruf 110.

    Wer Hinweise zu den geschilderten Fällen geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Nürnberg unter der Telefonnummer (0911) 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

    Bert Rauenbusch


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