Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (694) Polizei warnt vor Trickdieben

    Nürnberg (ots) - Gestern (23.05.2006) waren erneut die beiden Trickdiebe, die als falscher Klempner und falscher Polizeibeamter auftreten, unterwegs. Zwei Fälle wurden bei der Polizei angezeigt, bei denen das Duo sich wieder auf die gleiche Art und Weise - wie mit Pressemeldung vom 22.05.06 (691) veröffentlicht - Zutritt zu Wohnungen von älteren Menschen verschafft hat. Gegen 14.30 Uhr klopfte es an der Türe einer 82-Jährigen in der Benekestraße im Stadtteil Gärten hinter der Veste. Der falsche Klempner wollte die Heizkörper überprüfen und kurze Zeit später kam der falsche Polizeibeamte hinzu, der den "betrügerischen" Klempner festnehmen müsse. Die Rentnerin lies jedoch die beiden nicht aus den Augen und so verschwanden beide wieder ohne etwas entwendet zu haben.

    Gegen 18.00 klingelte es bei einer 81-jährigen Frau in der Tafelfeldstraße im Stadtteil Steinbühl. Wieder stand ein junger Mann im "Blaumann" vor der Tür und wollte Heizkörper überprüfen. Auch der "Polizist" erschien wieder kurze Zeit danach. Aber auch hier war die Dame sehr aufmerksam und ließ die beiden Männer nicht in andere Räume der Wohnung. So hatte das Duo auch hier keine Gelegenheit, etwas zu entwenden.

    Beschreibung "Klempner": ca. 25 Jahre alt, 170 - 175 cm, schlank, jungenhaftes Aussehen, dunkle nach hinten gekämmte Haare, blaue Latzhose, gestreiftes oder kariertes Hemd

    Beschreibung falscher Polizist: ca. 30 - 35 Jahre, 160 - 165 cm, untersetzt, grauer oder beiger Anzug, Baseballcap

    Wer zu den beiden Trickdieben sachdienliche Hinweise machen kann, wendet sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/211-3333.

    Die Polizei weist in dem Zusammenhang erneut darauf hin, nur Handwerker in die Wohnung zu lassen, die selbst bestellt oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Lassen Sie sich von Amtspersonen immer einen Dienstausweis zeigen oder rufen Sie die Dienststelle an. Suchen sie dazu die Telefonnummer der Dienststelle selbst heraus. Lassen Sie sich die "Echtheit" des Kollegen bestätigen. Bei verdächtigen Personen rufen sie sofort den Polizeinotruf 110.


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