Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (332) Betrügerischer Teppichhändler festgenommen

    Nürnberg (ots) - Wie mit OTS- Meldung Nr. 289 vom 28.02.2005 berichtet, trat in der Nürnberger Fröbelstraße am 27.02.2005 ein damals unbekannter Trickbetrüger auf, dem es gelang, einer 84-jährigen Rentnerin unter einem Vorwand mehrere Tausend Euro zu entlocken. Der Mann gab vor, einen Container mit Ware beim Zollamt Nürnberg auslösen zu müssen und derzeit nicht über das nötige Bargeld zu verfügen. Die alte Dame solle ihm kurzfristig etwas Geld leihen, damit er die Ware abholen könne. Letztendlich ließ sich die Frau darauf ein und händigte dem Mann mehrere Tausend Euro aus.

    Am 07.03.2005 konnten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen den Betrüger festnehmen. Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A 3 im Bereich Erlangen stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 33- jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen zur Fahndung ausgeschrieben war. Sein 26-jähriger Bruder, der als Beifahrer im Wagen saß, wurde ebenfalls vorläufig festgenommen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Nürnberg wurden dem 33-Jährigen der Trickbetrug in der Nürnberger Fröbelstraße sowie ein gleichgelagerter Fall, der sich knapp zwei Wochen zuvor in Lauf ereignet hatte, nachgewiesen. In Lauf händigten die Geschädigten dem Tatverdächtigen mehrere Tausend Euro aus. In diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Schwabach und prüft gleichzeitig, ob der Mann noch für weitere Fälle in ihrem Bereich in Frage kommt.

    Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnten mehrere Tausend Euro Bargeld sowie einige Teppiche sichergestellt werden. Sowohl der 33- Jährige als auch der 26-jährige Beschuldigte werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg überstellt. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet.

    Die Polizei warnt dringend davor, gegenüber Fremden allzu leicht hilfsbereit zu sein. Geben Sie an Unbekannte kein Geld heraus. Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen Ihre nächste Polizeidienststelle oder den Notruf 110 an.

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