Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (140) Winter hat mittelfränkische Autobahnen fest im Griff

    MITTELFRANKEN (ots) - Der Schneefall gestern Abend und in der Nacht (31.01./01.02.2005) führte dazu, dass der Verkehr auf Mittelfrankens Autobahnen zum Teil zum Erliegen kam. Hauptgrund hierfür waren meist quer stehende Lkw an Steigungen, was dazu führte, dass auch für Schneeräumfahrzeuge kein Durchkommen mehr war. Auch die Unvernunft von Lkw-Fahrern, auf der Fahrbahn stehen zu bleiben, anstatt die nächste Autobahnausfahrt zu nutzen, führte in den betroffenen Bereichen zu erheblichten Behinderungen.

    Besonders betroffen waren die A 6 an der Riedener Talbrücke (zwischen AS Lauf/Altdorf - Alfeld) und die A 9 auf der Hienberg- Auffahrt (zwischen AS Schnaittach - Hormersdorf), beides Landkreis Nürnberger Land. Ein Verkehrsunfall auf der A 9 im Bereich der AS Fischbach während eines Überholmanövers eines 40-t-Sattelzuges hatte ebenfalls erhebliche Stauungen zur Folge. Auf der A 9 ereigneten sich im Verlauf des Abends mehrere Unfälle, bei denen glücklicherweise meist nur Sachschaden entstand bzw. Personen nur leichte Verletzungen erlitten. Gegen 02.30 Uhr kippte ein Lastzug auf der A 9 bei Hormersdorf um und blockierte alle drei Fahrspuren. Auch auf der A 3 im Bereich Höchstadt/Aisch kam es zu zwei witterungsbedingten Verkehrsunfällen.

    In Westmittelfranken kam es wegen Schneeverwehungen immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Hier waren vor allem der Bereich Frankenhöhe auf der A 6 und A 7 betroffen. Bei Heidenheim fuhr ein Kleintransporter sogar auf ein Räumfahrzeug auf, weil er das Tempo falsch eingeschätzt hatte. Die B 14 war mehrere Stunden bei Heilsbronn gesperrt, weil ein Lastzug in den Graben gerutscht war.

    Ersten Schätzungen zufolge entstand bei den Verkehrsunfällen Sachschaden in Höhe von mindestens einer Viertelmillion Euro. Mindestens acht Personen erlitten leichte Verletzungen.


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