Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1403) Hundebesitzer trat eigenen Hund zu Tode

    Nürnberg (ots) - Nürnberg - Am 16.11.2004, gegen 00.45 Uhr, riefen genervte Bürger eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wegen eines ständig jaulenden Hundes zu einem Einsatz in die Nordstadt. Den eintreffenden Beamten erklärten Bewohner des Mietshauses, dass der Hundehalter seinen Wohnungsnachbarn bereits das endgültige Ende der "Ruhestörung" und den Tod seines Hundes mitgeteilt hatte.

    In der bezeichneten Wohnung traf die Streife einen angetrunkenen 22- jährigen Berufslosen an. Sein Hund, ein "Border-Collie", lag tot in seinem Korb. Der Hundehalter gab an, seinen Collie mit einem einzigen Fußtritt getötet zu haben, da dieser angeblich auf den Fußboden urinierte. Wie sich jedoch herausstellte, musste der 22- Jährige seinen Hund mindestens 15 Minuten geschlagen haben, da dieser nach Auskunft der Hausbewohner in diesem Zeitraum ständig gewinselt und gebellt hatte.

    Gegen den Hundehalter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Er wurde angewiesen, sein Tier ordnungsgemäß der Tierkörperbeseitigung zuzuführen.

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