Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1425) Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet

    Nürnberg (ots) - Mehreren Polizeibeamten in Nürnberg wurde in den vergangenen Tagen erheblicher Widerstand bei der Festnahme geleistet.

    Bei einer Verkehrskontrolle in der Schustergasse am 22.09.2003 gegen 02:10 Uhr verhielten sich zwei der insgesamt vier Insassen des Fahrzeuges gegenüber den kontrollierenden Beamten derart aggressiv und beleidigend, dass ihnen die vorläufige Festnahme erklärt werden musste. Unter anderem forderten sie den Fahrer des Wagens auf, den Weisungen der Beamten keine Folge zu leisten und einfach weiter zu fahren.

    Der Beifahrer schlug einem Beamten beim Verlassen des Pkw die Wagentüre gegen den Körper. Bei der anschließenden Festnahme mischten sich nun zwei weitere Mitfahrer in das Geschehen ein und schlugen ebenfalls auf die Beamten ein. Durch Einsatz von Pfefferspray wurden die Angriffe abgewehrt. Die kroatischen Staatsbürger im Alter von 19, 20 und 21 Jahren standen, wie später festgestellt wurde, unter Alkoholeinwirkung. Sie erwartet nun neben der Widerstandsanzeige auch ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

    Eine Gruppe Heranwachsender zog am 20.09.2003 gegen 03:45 Uhr lauthals durch die Nürnberger Burgstraße. Anwohner verständigten die Polizei, die eine Kontrolle durchführte. Dabei versuchte ein 21-Jähriger, einem Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Dieser konnte aber im letzten Moment noch ausweichen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand und beleidigte die Beamten massiv. Der unter Alkoholeinfluss stehende Schüler wird nun u. a. wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Nach Abschluss der Sachbehandlung wurde er seiner Mutter übergeben.

    Im Rahmen einer polizeilichen Sachbehandlung wurde ein 25-jähriger Nürnberger durch den Rettungsdienst in ein Nürnberger Klinikum verbracht. Dabei randalierte der Mann und schlug einem Polizeibeamten auf den Hinterkopf. Dadurch erlitt dieser leichte Verletzungen, wurde aber nicht dienstunfähig. Der Randalierer wird nun wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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