Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2330) Bilanz der Trickdiebstähle zur Adventszeit

    Nürnberg (ots) -

    Auch in der Adventszeit 2002 war wieder zu befürchten, dass Taschendiebe den Trubel nutzen und häufig zugreifen. Die Nürnberger Polizei entwickelte deshalb ein Konzept, das neben den Maßnahmen, die hinsichtlich der erhöhten abstrakten Gefährdungslage getroffen wurden, den Taschendieben galt.

    Bekannterweise kommen jährlich viele gewerbs- bzw. bandenmäßige Trickdiebe, vor allem aus Osteuropa, zu Weihnachtsmärkten. Auch in Fußgängerzonen in Innenstadtkaufhäusern und in der U-Bahn schlagen sie zu. In den zurückliegenden Jahren mussten in Nürnberg jeweils ca. 130 bis 200 solche Taschendiebstähle bearbeitet werden.

    Vom 1. Adventswochenende bis zum 22.12.2002 haben bisher 156 Frauen Anzeige erstattet. Die Nürnberger Polizei geht davon aus, dass es vielleicht wesentlich mehr Diebstähle gegeben hätte, wenn es nicht gelungen wäre, 18 Trickdiebe im Versuchsstadium festzunehmen. Bei diesen Tatverdächtigen handelt es sich um polnische, bulgarische und rumänische Staatsangehörige. Vier davon wurden auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen, drei blieben in verlängertem Unterbindungsgewahrsam und bei den restlichen 11 wurde eine Sicherheitsleistung erhoben und zusätzlich die sofortige Ausreise angeordnet. Zwei Polen wurden sogar von der Nürnberger Polizei direkt zur polnischen Grenze gebracht und dort den Sicherheitsbehörden übergeben.

    Bewährt hat sich neben dem Einsatz von Zivilkräften auch die Dienstleistung von jungen Angehörigen der Bereitschaftspolizei. Sie verteilten einerseits Handzettel, um gefährdete potentielle Diebstahlsopfer zu warnen, andererseits gehörte es zu ihrer Ausbildung, im Gespräch dem Bürger näher zu kommen.

    Die Nürnberger Polizei ist froh, dass der Christkindlesmarkt reibungslos verlaufen ist. Es gab keine Beschwerden zum Sicherheitskonzept, das zusammen mit den Budenbesitzern und privaten Sicherheitsdiensten vollzogen wurde. Alle Maßnahmen stießen bisher auf positives Verständnis.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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