Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1318) Unfallserie ausgelöst durch Regenfälle

        Schwabach (ots) - Das Regenwetter in den Vormittagsstunden des
01.08.02 war offensichtlich Auslöser für eine Reihe von Unfällen auf
den Bundesautobahnen 6 und 9 sowie auf der Bundesstraße 2.

  In der Zeit von 06.40 Uhr bis 09.30 Uhr wurden im Schutzbereich der Polizeidirektion Schwabach insgesamt 15 Unfälle mit 23 beteiligten Fahrzeugen, 7 leicht Verletzten sowie einem Gesamtschaden in Höhe von ca. 200.000 Euro registriert.

  Ursächlich war in allen Fällen die nicht angepasste Geschwindigkeit und nicht eingehaltener Sicherheitsabstand. Auffallend war auch, dass sich das Unfallgeschehen mit dem Durchzug bzw. der Ausweitung der Regenfälle entwickelte. Der wohl spektakulärste Unfall ereignete sich  gegen 09.40 Uhr auf der Bundesautobahn 9, unmittelbar nach dem Autobahnkreuz Nürnberg, in Fahrtrichtung Berlin.

  Dort war ein 60-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Raum Lörrach beim Einfahren von der Bundesautobahn 3 in die A 9 ins Schleudern geraten, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich anschließend überschlagen. Dabei wurde seine 57-jährige Beifahrerin leicht verletzt.

  Die Unfallstelle war durch ein Streifenfahrzeug der Verkehrspolizei Feucht mit eingeschalteter Warnblinkanlage sowie Blaulicht abgesichert. Vor dem Streifenfahrzeug stand ein Sanitätsfahrzeug, in dem sich 3 Sanitäter mit der Verletzten befanden und diese versorgten.

  Ein 62-jähriger Pkw-Fahrer aus Lauf, der ebenfalls von der Bundesautobahn 3 auf die A 9 wechselte, erschrak offensichtlich, geriet zunächst auf die linke Fahrspur und kam beim Gegenlenken in einem großen Bogen auf die rechte Fahrspur zurück. An dem Streifenfahrzeug  kam er noch vorbei und prallte anschließend auf das Sanitätsfahrzeug hinten links auf.

Bei dem Aufprall wurden sowohl der 62-jährige Pkw-Fahrer als auch zwei Sanitäter leicht verletzt  (Sachschaden 15.000 Euro).

Gegen 07.30 Uhr fuhr ein 46-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem mit Leergut (Mineralwasserflaschen) beladenen 40-t Sattelzug bei strömenden Regen am Autobahndreieck Feucht von der BAB 73 mit zu hoher Geschwindigkeit in die A 9 in Richtung München ein. Der Auflieger kam auf der nassen Fahrbahn ins Schlingern. Dem 46-Jährigen gelang es, den Sattelzug wieder abzufangen. Er kam schließlich auf dem Bankett zum Stillstand. Nach kurzer Zeit sackte der Sattelzug in dem aufgeweichten Erdreich ein, kippte nach rechts um und rutschte eine 2 m hohe Böschung hinunter. Die Plane riss auf und die gesamte Ladung fiel von der Ladefläche. Der Fahrer wurde durch Splitter der Windschutzscheibe leicht verletzt (Sachschaden 51.000 Euro).

  Das THW übernahm das Umladen der Kästen  auf einen anderen Lkw.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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