Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1696) Kontrollen zur Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht zum Beginn des neuen Schuljahres - Bilanz

Mittelfranken (ots) - Zu Beginn des neuen Schuljahres überwachte die mittelfränkische Polizei vom 13.09.2016 (Dienstag) bis zum 16.09.2016 (Freitag) im Rahmen der landesweiten Aktionstage die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht in Kraftfahrzeugen. Das Polizeipräsidium Mittelfranken zieht nach den ersten vier Schultagen Bilanz.

In Mittelfranken wurden im ersten Halbjahr 2016 (Januar bis einschließlich Juni) insgesamt 51 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt sowie 5 Personen getötet, die ihren Gurt nicht angelegt hatten.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken beauftragte deshalb die mittelfränkischen Polizeidienststellen speziell in dem eingangs genannten Zeitraum den Bereich vor Schulen, Kindergärten und auf den von Schülern stark frequentierten Wegen, insbesondere zu den relevanten Zeiten, schwerpunktmäßig zu überwachen.

Die Kontrollierenden mussten hierbei leider zahlreiche Verstöße feststellen:

Mittelfrankenweit wurden insgesamt 220 Pkw-Fahrer wegen Nichtanlegens des Sicherheitsgurtes verwarnt. Weiterhin beanstandeten die Beamten 48 Personen, weil sie ihre Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert hatten.

Die Polizei fertigte 744 Verwarnungen und Anzeigen wegen des verbotswidrigen Parkens und Nichteinhaltens von Geschwindigkeitsbeschränkungen im Bereich von Schulen.

Die Kontrollaktionen fanden im Rahmen der traditionell üblich laufenden Schulwegüberwachungen zum Schulstart statt.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken rät:

Seien Sie den Kindern und den anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild, indem Sie

   -bei Schulen besonders vorsichtig fahren und unbedingt die 
bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten, 
   -runter vom Gas gehen und bremsbereit sind, wenn Kinder in 
Sichtweite sind, 
   -selbst an Ampeln und Zebrastreifen vorsichtig fahren, denn 
Schulanfänger halten sich oft nicht verlässlich an die Regeln, 
   -in verkehrsberuhigten Bereichen Schrittgeschwindigkeit einhalten, 
   -nie an Einmündungen, im Kreuzungsbereich, auf Geh- und Radwegen 
oder an sonstigen Stellen parken, an denen es nicht erlaubt ist, 
   -vor Schulen nicht in zweiter Reihe parken und die Haltverbote 
beachten, 
   -an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit rechnen,
dass Kinder unvermittelt über die Straße laufen, 
   -Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen lassen, 
   -die Gurtanlegepflicht beachten und die Kinder mit den 
erforderlichen Rückhaltesystemen sichern und 
   -niemals "auf den letzten Drücker" losfahren. Denn Hetze und 
Stress machen unaufmerksam. 

Christian Daßler

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