Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (487) Bundesweite Lkw-Kontrollen am 14.03.2002 - hier: Bilanz des Polizeipräsidiums Mittelfranken

        Nürnberg (ots) - Am Donnerstag, 14.03.2002, fanden bundesweite
Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs statt. Auch
die mittelfränkische Polizei beteiligte sich insbesondere durch
Kontrollen auf den mittelfränkischen Autobahnen am Kontrolltag. Dazu
waren an 67 Kontrollorten insgesamt 336 Beamte eingesetzt.

  An diesen Kontrollorten wurden 1.932 Fahrzeuge überprüft und dabei
401 Fahrzeugführer beanstandet. Bei den dabei festgestellten 494
Verstößen handelt es sich unter anderem um 98
Geschwindigkeitsüberschreitungen und 135 Verstöße gegen die
Sozialvorschriften (z. B. Tageslenkzeit bzw. Ruhezeiten
überschritten), 98 fuhren zu schnell. 55 Fahrzeuge hatten technische
Mängel, 8 davon wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Lkw-Fahrer
stand unter Alkoholeinfluss.

  So wurde z. B. am Donnerstagnachmittag, 14.03.2002, gegen 15.30 Uhr,
in der Wiener Straße in Nürnberg ein Kleintransporter mit Anhänger
im Rahmen dieser Schwerpunktkontrolle überprüft. Der Fahrzeugführer
äußerte zu Beginn der Kontrolle, dass er lediglich Tische und Stühle
für einen Verwandten befördern würde und es sich somit um eine
Privatfahrt handele. Dies machte die kontrollierenden Beamten
stutzig. Vom Fahrzeugführer ließen sie sich die Ladung in
Transporter und Anhänger zeigen. Zum Vorschein kamen vier große
Kartons. Auf diesen befanden sich jeweils Gefahrgutaufkleber der
Klasse 3. Es handelte sich um Kleber mit einer Gesamtmasse von 1.200
kg.

  Für diesen Transport hätte der Fahrer folgendes vorweisen müssen:
Schulungsbescheinigung für Gefahrgut, Schutzausrüstung,
Unfallmerkblätter, Erlaubnis für den Güterverkehr und Frachtpapiere.
Am Fahrzeug hätten vorne und hinten Warntafeln deutlich sichtbar
angebracht werden müssen. Keinem dieser Erfordernisse war er
nachgekommen.

  Nach erneuter Befragung gab der Fahrer schließlich an, dass er von
der Ladung nichts gewusst hätte. Er habe nur aushilfsweise die Fahrt
durchgeführt. Diese Weiterfahrt wurde ihm unterbunden, bis den
Erfordernissen nachgekommen wurde. Fahrzeugführer und Unternehmer
wurden wegen Verstoßes gegen das Gefahrgutgesetz angezeigt.



ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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