Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2089) Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Nürnberg (ots) - Am 10.11.2001, gegen 04.00 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd eine Schlägerei in einer Disko im Nürnberger Stadtteil Gibitzenhof mitgeteilt. Zwei Kroaten im Alter von 18 und 24 Jahren hatten auf einen 21-Jährigen eingeschlagen. Dieser musste mit einer Nasenverletzung in das Klinikum eingeliefert werden. Alle Beteiligten standen unter Alkoholeinfluss. Einer der beiden Schläger wollte sich der Festnahme durch Flucht entziehen, indem er unter ein geparktes Fahrzeug krabbelte. Als er dort von einer Streife festgenommen werden sollte, schlug er mit Händen und Füßen um sich. Durch Einsatz von Pfefferspray konnte er letztendlich überwältigt und festgenommen werden. Bei der anschließenden körperlichen Durchsuchung schlug der Festgenommene weiter um sich und traf einen Beamten und eine Beamtin der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt. Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet. Bei den beiden Kroaten wurde eine Blutentnahme angeordnet. Am 10.11.2001, gegen 03.00 Uhr, kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West in der Fürther Straße in Nürnberg einen 30-jährigen Türken, der mit seinem Kraftfahrzeug unterwegs war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,78 Promille. Der Betrunkene weigerte sich in das Streifenfahrzeug einzusteigen und versuchte eine Beamtin zu schlagen. Unter Mithilfe einer weiteren Streifenbesatzung konnte der 30-Jährige überwältigt und gefesselt werden. Die Polizeibeamten wurden nicht verletzt. Neben Trunkenheit im Verkehr muss sich der 30-jährige Türke nun noch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Er wurde bei der Polizeiinspektion Nürnberg-West ausgenüchtert. ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken Rückfragen bitte an: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken Telefon: 0911-211-2011/12 Fax: 0911-211-2010 Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

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