Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1661) Raub eines Pkw war vorgetäuscht - Unfall verursacht

Nürnberg (ots) - Heute Morgen (17.09.2013) gegen 04:30 Uhr zeigte ein 50-jähriger Fürther den Raub seines Pkw bei der Polizei an. Es stellte sich heraus, dass die Tat vorgetäuscht war.

Gegenüber den Beamten gab er an, von zwei Männern überfallen und seines Pkws beraubt worden zu sein. Etwa eine Stunde zuvor hatte jedoch bereits ein Anwohner (29) aus dem Stadtteil Kleinreuth b. Schweinau einen Verkehrsunfall festgestellt. Hierbei waren dessen geparkter Anhänger und ein Verkehrsschild durch einen Pkw angefahren und beschädigt worden. Der Verursacher hatte sein Fahrzeug zurückgelassen und sich entfernt.

Wie sich kurze Zeit später herausstellte, handelte es sich bei dem Unfallwagen um den angeblich geraubten VW des Fürthers. Bei einer erneuten Befragung räumte er schließlich ein, den Unfall selbst verursacht und den Raub lediglich erfunden zu haben. Erschwerend kam jetzt hinzu, dass der nunmehr Beschuldigte unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Er muss sich nun wegen des Vortäuschens einer Straftat, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Insgesamt war bei dem Unfall ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro entstanden.

Jörg Ottenschläger/gh

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