Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1269) Verstärkte Kontrollen im Kampf gegen Drogenschmuggel - Bilanz der Verkehrspolizei Feucht

Feucht/Altdorf/Lauf a. d. P (ots) - Seit Donnerstag (18.07.2013) bis Sonntag (21.07.2013) führten zahlreiche Kräfte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht mit Unterstützung durch Beamte der Verkehrspolizei Erlangen, dem Einsatzzug Schwabach und der Diensthundestaffel Mittelfranken im nördlichen und östlichen Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken einen Schwerpunkteinsatz im Rahmen der Schleierfahndung zur Bekämpfung der illegalen Einfuhr von Drogen durch. Die Feuchter Verkehrspolizei zieht nun Bilanz.

Nachdem der Drogenschmuggel aus Tschechien in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen ist, setzt die Polizei auf verstärkte Kontrollmaßnahmen. Unter anderem stieg in Bayern von 2010 auf 2011 die Menge an sichergestelltem Crystal um 109 Prozent auf 11,7 Kilogramm. Dieser Trend setzte sich auch in 2012 fort.

Bei dem Schwerpunkteinsatz auf den Bundesautobahnen 6 und 9 wurden über 330 Fahrzeuge einer Kontrolle unterzogen. Dabei registrierten die Beamten der Fahndungskontrollgruppe Feucht 61 Verstöße.

Unter anderem waren dies acht Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz und die Sicherstellung der unterschiedlichsten Rauschmittel. Dabei fanden die Polizisten im Fahrzeug einer 31-jährigen Frau aus dem Großraum Amberg, die auf der BAB 6 in Richtung Amberg unterwegs war, über 10 Gramm Ethylphenidat (Ritalinersatzstoff). Dieser Wirkstoff fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnanwesens der Beschuldigten wurden mehr als 1 kg Kräutermischungen aufgefunden und sichergestellt.

Weiter verzeichneten die Fahnder einen Verstoß nach dem Arzneimittelgesetz, acht Urkundenfälschungen, vier Verstöße nach dem Waffengesetz, drei Verstöße nach dem Pflichtversicherungsgesetz, drei Personen fuhren ihr Fahrzeug ohne Zulassung, weitere vier lenkten ihr Gefährt unter Einfluss von Drogen und fünf der Kontrollierten waren nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Auf der BAB 6 ebenfalls in Fahrtrichtung Amberg wurde auf einem Autotransporter ein völlig ausgebrannter Audi Q7 festgestellt. Bei der Überprüfung stellten die Fahnder fest, dass das Fahrzeug in den Niederlanden als gestohlen gemeldet war. Es wurde sichergestellt und die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Auch künftig werden die Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Einfuhr von Rauschmitteln fortgesetzt.

Simone Wiesenberg/gh

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