Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (176) Festnahme nach Messerangriff

Nürnberg (ots) - Gestern Abend (30.01.2012) kam es im Nürnberger Stadtteil Langwasser zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Hierbei verletzte ein zunächst Unbekannter einen 21-Jährigen mit einem Messer.

Gegen 21:45 Uhr teilte ein Nachbar der Einsatzzentrale der Polizei Mittelfranken per Notruf den Streit zwischen den zwei Personengruppen im Euckenweg mit.

Die Tatverdächtigen entfernten sich bereits vor dem Eintreffen der Polizei vom Tatort. Daraufhin wurde eine Sofortfahndung ausgelöst. Die Ermittlungen vor Ort erbrachten erste Hinweise auf die Identität und den Aufenthaltsort der Gesuchten. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd überprüften daraufhin zusammen mit zivilen Kräfte u.a. auch eine Wohnung in Langwasser. Während die Beamten dort klingelten, bemerkten ihre vor dem Anwesen verbliebenen Kollegen, wie eine Person vom Balkon dieser Wohnung aus dem siebten Stockwerk zum Balkon der darunter liegenden kletterte.

In der Nachbarswohnung konnte der 19-jährige Tatverdächtige - noch auf dem Balkon - festgenommen werden. Der Nürnberger steht im dringenden Tatverdacht den 21 Jahre alten Mann während der Auseinandersetzung zwischen den beiden ca. vierköpfigen Gruppen mit einem Messer im Bereich des Oberkörpers verletzt zu haben.

Das 21-jährige Opfer wurde in ein Klinikum eingeliefert. Eine Lebensgefahr bestand und besteht nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen. Aufgrund der hierbei gewonnenen Sachverhalte beantragte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen den Heranwachsenden Haftantrag. Er wird deshalb heute im Laufe des Tages dem zuständigen Richter am Amtsgericht Nürnberg vorgeführt. Gegen ihn liegt darüber hinaus auch noch ein offener Haftbefehl in anderer Sache vor.

Diverse bei der Auseinandersetzung verwendete Waffen (Pfeffersprays, ein Schlagstock und ein Messer) konnten sichergestellt werden. Die Ermittlungen der Nürnberger Kriminalbeamten dauern derzeit noch an.

Robert Schmitt/n

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