Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2313) Drogenhändlerring in Westmittelfranken

Ansbach (ots) - Die Beamten des Fachkommissariats der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach konnten nun ihre Ermittlungen in Sachen eines fünfköpfigen Drogenhändlerrings in Westmittelfranken abschließen. Gegen zwei Zwischenhändler erließ das Landgericht Ansbach bereits hohe Freiheitsstrafen.

April diesen Jahres (2011) wurden die Ermittler des Drogenkommissariats der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach auf einen 30-jährigen Dinkelsbühler aufmerksam. Zunächst trat er mit Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung. Später ergaben sich Verdachtsmomente die darauf hinwiesen, dass er diese zur Beschaffung von Mitteln für Drogenkäufe verübt hatte.

Der 30-Jährige und sein gleichaltriger Begleiter konnten bereits am 06.07.2011 auf der BAB 7 festgenommen werden. Bei dem Duo fand man 30 Gramm Heroin. Beide, der Dinkelsbühler und der Crailsheimer, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach der zuständigen Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Ansbach vorgeführt. Sie erließ gegen die beiden Haftbefehl.

Am 30.08.2011 konnte der vermutliche Haupttäter, ein 34-Jähriger aus dem Bereich Dinkelsbühl, auf der BAB 6 bei Crailsheim festgenommen werden. Während des polizeilichen Zugriffs war sein gleichaltriger Komplize aus Ansbach sowie eine 32-jährige Crailsheimerin mit im Fahrzeug. Der 34-Jährige führte ca. 100 Gramm Heroin mit sich. Die Droge konnte sichergestellt werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wird dem 34-Jährigen nun vorgeworfen mit ca. 250 Gramm Heroin, über 1 Kg Amphetamin und ca. 2,5 Kg Marihuana sowie mit zahlreichen Stangen an unverzollten Zigaretten gehandelt zu haben.

Umfangreiche Befragungen ergaben, dass die Täter auch Kupfer im Gesamtgewicht von ca. 1,5 Tonnen entwendet und verkauft hatten. Die Ermittlungen gegen den 34-jährigen vermutlichen Kopf der Gruppe konnten nun abgeschlossen werden.

Gegen die beiden am 06.07.2011 festgenommenen Zwischenhändler verhängte das Landgericht Ansbach bereits diese Woche zum einen eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten und gegen seinen Mitfahrer eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung.

Robert Schmitt/nn

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