Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2225) Presseinformation der Stadt Nürnberg: Entwarnung in Schweinau - Bombe um 13 Uhr entschärft

POL-MFR (ots) - Entwarnung in Schweinau: Die Fliegerbombe im Industriepark der Telekom an der Hansastraße ist seit Sonntag, 4. Dezember 2011, 13 Uhr, entschärft. Die evakuierten Anwohner können wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Alle Absperrungen der Polizei sind aufgehoben. Die Busse der Linien 35 (Thon - Röthenbach) und 65 (Mögeldorf - Röthenbach) der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft fahren wieder alle Haltestellen an.

Sprengmeister Karl-Heinz Wolfram hatte um 12.45 Uhr mit seiner Arbeit an der 70-Kilogramm-Bombe mit Aufschlagzünder begonnen. 15 Minuten später war der Blindgänger entschärft. Der Kampfmittelräumdienst transportierte die entschärfte Bombe ab.

Bei Kanalarbeiten war die Bombe am Freitag, 2. Dezember 2011, um 9.04 Uhr entdeckt worden. Die städtische Koordinierungsgruppe unter Leitung von Bürgermeister Horst Förther entschied in Abstimmung mit Sprengmeister Wolfram, die Bombe am Sonntag zu entschärfen. Die von der notwendigen Evakuierung betroffenen Anwohner im Umkreis von bis zu 300 Meter - rund 200 amtlich gemeldete Personen - wurden noch am Freitag mit Handzetteln informiert. Am Sonntag mussten die Anwohner um 10 Uhr ihre Wohnungen verlassen, 30 Personen wurden evakuiert. Die Räumung war um 12.15 Uhr abgeschlossen. Die Georg-Paul-Amberger- Grundschule, die als Aufenthaltsraum während der Evakuierung eingerichtet und mit Verpflegung ausgestattet war, suchten neun Bürgerinnen und Bürger auf. 20 Helfer betreuten sie, eine Person wurde medizinisch versorgt. Nach dem Einsatz wurden nicht mobile Personen wieder von den Hilfsorganisationen wieder nach Hause gebracht.

Ein Bürgertelefon war am Freitagvon 17 bis 22 Uhr, am Samstag von 8 bis 22 Uhr und am Sonntag von 8 bis 14 Uhr besetzt. Bis Sonntag 13 Uhr gingen 86 Anrufe ein.

Während der Entschärfung waren zwischen 12.45 und 13 Uhr die Bahnstrecke Nürnberg - Ansbach sowie der Luftraum im Umkreis von 300 Metern gesperrt.

170 Einsatzkräfte waren am Sonntag im Einsatz: 20 von der Berufsfeuerwehr, 40 von der Freiwilligen Feuerwehr (Eibach, Gartenstadt, Werderau), 39 vom Rettungsdienst (Arbeiter-Samariter-Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst), 45 von der Polizei, 18 vom Technischen Hilfswerk sowie acht von Bahn, N-Energie und VAG. alf

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