Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1623) Achtung, keine persönlichen Daten am Telefon preisgeben

    Nürnberg (ots) - In den letzten Tagen erhält das Betrugskommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei wieder vermehrt Hinweise aus der Bevölkerung, weil am Telefon versucht wurde, persönliche Daten der Angerufenen auszuforschen. Es besteht der dringende Verdacht, dass diese Anrufe sehr häufig als Tatvorbereitung für einen Betrug dienen sollen.

    Nach den kriminalpolizeilichen Erkenntnissen melden sich die unbekannten Anrufer bei den Haushalten, auch über das Stadtgebiet Nürnberg hinaus, und geben vor, Mitarbeiter irgend eines Gewinnspielunternehmens zu sein. Es wird im Gespräch sofort erfragt, ob der Angerufene noch "weiter" an einem Gewinnspielverfahren teilnehmen möchte. Dazu wolle man aber die im Unternehmen vorliegenden "Kundendaten" abgleichen. Zur vermeintlichen Referenz nennt der Anrufer in der Regel Name, Vorname und Adresse des Angerufenen. Diese Daten sind übrigens aus jedem Telefonbuch ersichtlich. Bestätigt der Anrufer diese Daten, werden anschließend die Bankverbindungsdaten zum Abgleich ausgeforscht. Mit den so erlangten Bankdaten initiieren die Täter dann entweder monatelange Vertragslaufzeiten für dubiose Gewinnspielverträge oder sie nutzen die sensiblen Bankdaten für betrügerische Überweisungen.

    Die Kriminalpolizei warnt deshalb eindringlich vor der Weitergabe solch sensibler Personen- und Bankdaten. Weder am Telefon noch bei sonstigen Gelegenheiten sollen diese Informationen an Dritte weitergegeben werden. Die Gefahr mitunter erst nach Wochen oder Monaten Opfer einer Betrugsmasche zu werden, ist außerordentlich groß. Nach den Erfahrungen der Betrugssachbearbeiter sind häufig ältere Menschen Opfer dieser Masche.

    Peter Schnellinger /mh

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