Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (7) Brutaler Raubüberfall nach zwei Jahren geklärt

      Ansbach (ots) - Nach über zwei Jahren ist es der Kripo
gelungen, den brutalen Raubüberfall auf einen Kaufmann in
Emskirchen (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) aufzuklären.
Ein 39-Jähriger aus Fürth konnte als Tatverdächtiger ermittelt
werden. Am Mittwoch ist gegen den arbeitslosen
Elektroinstallateur Haftbefehl erlassen worden. Am Tatort
hinterlassene Spuren wurden dem Mann bei einem jetzt
vorgenommenen Vergleich zum Verhängnis.

    Wie berichtet, lauerte am 27. März vor zwei Jahren nach Geschäftsschluss ein unbekannter maskierter Mann dem Eigentümer eines Ladengeschäfts in Emskirchen auf. Nachdem der 49-Jährige die Türe abgeschlossen hatte, forderte der mit einer Pistole bewaffnete Mann Geld. Dabei ging der Maskierte mit brutaler Gewalt vor. Mit der Waffe und den Fäusten hieb er auf das Überfallopfer ein, wobei er auch einen Schuss abgab. Bei dem folgenden Handgemenge gelang es dem Täter, dem Kaufmann die unter seiner Kleidung verborgene Geldbombe mit einem Inhalt von rund 15.000 Mark zu entreißen.

    Wie sich später herausstellte, flüchtete der Räuber mit einem zuvor in Dachsbach gestohlenen roten Pkw. Auf den Tatverdächtigen stießen die Beamten erst jetzt, nachdem sie in mühevoller Arbeit Spuren verglichen und sprichwörtlich viele zusammengetragene Mosaiksteinchen letztendlich zum mutmaßlichen Räuber führten. Dieser legte zwischenzeitlich ein umfassendes Geständnis ab. Er räumte auch ein, vorher schon mal das Geschäft ins Visier genommen zu haben. Doch zur geplanten Überfallzeit auf dem Geschäftsgelände spielende Kinder hätten ihn die Tour vermasselt, so seine Angaben. Mit dem erbeuteten Geld habe er seinen Lebensunterhalt bestritten, beteuerte der jetzt reumütige Mann, der beim Überfall auf den Emskirchener Geschäftsmann eine Schreckschusspistole mitführte. Von der Polizei wird nun geprüft, ob auf das Konto des Fürthers, der zeitweilig auch im Ausland lebte, weitere Straftaten gehen.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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