Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1873) Raubüberfall war vorgetäuscht

Ansbach (ots) - Wie mit Meldung 1713 vom 29.09.2008 berichtet, wurde am Samstagabend (27.09.2008) ein 19-jähriger Ansbacher angeblich von vier unbekannten Männern verletzt. Der junge Mann räumte inzwischen ein, die Geschichte erfunden zu haben. Der 19-Jährige hatte zunächst behauptet, in den Abendstunden des 27.09.2008 in der Feuerbachstraße in Ansbach von einer vierköpfigen Gruppe angesprochen und um Zigaretten erpresst worden zu sein. Dabei seien ihm angeblich auch mehrere Schnittwunden zugefügt worden. Bereits frühzeitig ergaben sich Zweifel an der Aussage des mutmaßlich Geschädigten. Die Ungereimtheiten im Ablauf der angeblichen Tat verstärkten sich bei den anschließenden Vernehmungen von Zeugen immer mehr, so dass der junge Mann, bei einer nochmaligen intensiven Befragung am vergangenen Wochenende durch Ermittler der Polizeiinspektion Ansbach, seine Räuberpistole kleinlaut einräumen musste. Über seine Motivlage konnte er keinerlei Erklärungen abgeben. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Vortäuschens einer Straftat. Elke Schönwald/hu Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle Tel: 0911/2112-1030 Fax: 0911/2112-1025 http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/ Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

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