Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1391) Erste Abschleppaktion in der Automeile

    Nürnberg (ots) - Bei einer ersten Schwerpunktaktion in St. Leonhard, die sich insbesondere gegen Verstöße gegen das Bayerische Straßen- und Wegegesetz richtete, wurden 76 Fahrzeuge beanstandet und drei Abschleppungen durchgeführt.

    Wie aus Feststellungen der Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-West und auch aus Mitteilungen von Anwohnern hervorgeht, kam und kommt es insbesondere im Bereich der Fuggerstraße, Holzschuherstraße und den umliegenden Straßenzügen immer wieder zu Verkehrsbehinderungen durch nicht zugelassene Fahrzeuge. Diese werden in den dortigen Parkbuchten in Halteverboten oder auch auf den Gehwegen abgestellt. Obwohl die Polizeiinspektion Nürnberg-West diese Bereiche schwerpunktmäßig bestreift und festgestellte Verstöße ahndete, war keine Besserung der Situation erkennbar. In Absprache mit der Stadt Nürnberg, Tiefbauamt, die für die Verfolgung der Ordnungswidrigkeiten nach dem bayerischen Straßen- und Wegegesetz zuständig sind, wurde am Donnerstag vergangener Woche, 07.08.2008, eine erste Abschleppaktion in den betroffenen Gebieten in St. Leonhard durchgeführt. Innerhalb von 48 Stunden (05./06.08.2008) wurden insgesamt 76 Kraftfahrzeuge, die ohne Zulassung im Bereich Fuggerstraße und Holzschuherstraße, Georg-Hager-Straße, Witschelstraße und Bertha-von-Suttner-Straße festgestellt wurden von der Polizei erfasst und an das Tiefbauamt der Stadt Nürnberg gemeldet.

    Am Donnerstag, 07.08.2008, um 20.00 Uhr wurde dann mit einer Entfernung der Fahrzeuge vom öffentlichen Verkehrsgrund begonnen. Dabei wurde festgestellt, dass die Fahrzeuge, die in aller Regel von Autoverkäufern und Autohändlern nicht nur von den dort Ansässigen im genannten Bereich abgestellt wurden, teilweise entfernt oder durch andere Fahrzeuge ersetzt worden waren. Einige der Autohändler konnten ihre verbotswidrig abgestellten Fahrzeuge gerade noch vor den von städtischer Seite beauftragten Abschleppwägen "in Sicherheit bringen". Letztendlich wurden drei der mit Rotpunkt versehenen Fahrzeuge durch die von der Stadt Nürnberg beauftragten Abschleppunternehmen an den Haken genommen. Die Reaktionen der betroffenen Autohändler reichten von verunsichert bis gereizt. Anscheinend waren sie der Meinung, durch schnellen Austausch der mit Rotpunkt beanstandeten Fahrzeuge den geltenden Vorschriften ein Schnippchen schlagen zu können. Eine weitere Abschleppaktion unter Mitwirkung der Polizeiinspektion Nürnberg-West und des Tiefbauamtes der Stadt Nürnberg ist bereits in Planung.

    Michael Gengler/n


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