Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (270) Falscher Kriminalbeamter unterwegs

    Nürnberg (ots) - Ein unbekannter Mann, der sich gegenüber älteren Bürgern als Kriminalbeamter ausgibt, beschäftigt derzeit die Kripo Nürnberg. Dabei hat es der Trickdieb nur auf Geld und Wertsachen seiner Opfer abgesehen.

    Die Beamten des Fachkommissariates gehen davon aus, dass der Unbekannte bereits 7 mal in der Zeit vom 16.01.2008 bis 11.02.2008   aufgetreten ist. Es wurden Fälle aus Nürnberg, Fürth, Stein und Erlangen gemeldet. Die Masche, mit der er vorgeht, ist immer die gleiche:

    Er spricht seine Opfer an der Haus- oder Wohnungstür an und gibt vor, in einer Diebstahlsangelegenheit ermitteln zu müssen. Deshalb überprüfe er nun, ob noch alle Wertsachen in der Wohnung vorhanden seien.

    In einigen Fällen zeigte er den Wohnungsinhabern polizeiähnliche Ausweise vor oder hatte einen Gegenstand dabei, der möglicherweise ein Funkgerät darstellte.

    Bislang erbeutete der Unbekannte Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von knapp 12.000,-- Euro. In vier Fällen scheiterte der "Ermittler" am Misstrauen seiner Opfer.

    Die Beschreibung des Mannes ist bei allen Vorfällen nahezu gleich: ca. 35 - 40 Jahre alt, ca. 175 - 180 cm groß und kräftig, dunkle kurze Haare, trägt stets eine dunkle Baseballmütze und spricht deutsch mit fränkischem Akzent.

    Zuletzt war der "Kriminalbeamte" am 11.02.2008 gegen 14:45 Uhr bei einer 82-jährigen Rentnerin in der Nürnberger Stephanstraße "erfolgreich". Mit der beschriebenen Methode stahl er aus deren Wohnung Schmuck im Gesamtwert von ca. 700,-- Euro.

    Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer (0911) 2112-3333.

    Die Polizei rät in diesem Zusammenhang erneut, keinesfalls fremde Personen in die Wohnung zu lassen. Polizeibeamte oder andere Behördenvertreter weisen sich unaufgefordert mit ihrem Dienstausweis aus. Lassen Sie sich dieses Ausweispapier aushändigen. Rufen Sie im Zweifelsfall bei der Behörde des Besuchers an. Suchen Sie sich dazu aber die Telefonnummer selbst heraus. Haben Sie dennoch Zweifel an der Seriosität der Amtsperson, dann verständigen Sie den Polizeinotruf 110.

    Bert Rauenbusch/n


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