Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2049) Schulwegüberwachung - Bilanz der 1. Schulwoche

    Nürnberg (ots) - Seit dem 1. Schultag wurden von der Nürnberger Polizei und der Kommunalen Verkehrsüberwachung der Stadt Nürnberg an verschiedenen Schulen in Nürnberg Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durchgeführt. Damit sollte bei der Bevölkerung wieder das Bewusstsein für die Gefahren des Schulweges nach den Sommerferien geweckt werden.

    Es wurden die Schulwege bzw. Bereiche vor Schulen in Bezug auf behindernd bzw. gefährdend abgestellte Fahrzeuge überwacht und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

    Als Bilanz der Kontrollaktion muss leider festgestellt werden, dass das Verhalten vieler Autofahrer im Bereich von Schulen sehr zu wünschen übrig lässt.

    So mussten von Dienstag bis Freitag dieser Woche insgesamt 610 verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge beanstandet werden.

    Bei Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen bzw. Schulwegen wurden 500 Verstöße festgestellt.

    Ein Fahrer fuhr in der Tempo-30-Zone anstatt der erlaubten 30 km/h - 66 km/h, ein Fahrer fuhr im verkehrsberuhigten Bereich anstatt Schrittgeschwindigkeit 44 km/h. Beide müssen nun mit einer Geldbuße von 100,-- Euro, 3 Punkten und 1 Monat Fahrverbot rechnen.

    Leider musste auch gegen Eltern eingeschritten werden, die sich oder ihre Kinder nicht vorschriftsmäßig sicherten. Es wurden 77 Eltern verwarnt bzw. angezeigt.

    Die Verkehrssicherheitsaktion wird auch während der nächsten Zeit weitergeführt.

    Die Nürnberger Polizei und die Stadt Nürnberg appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer:

    Ø Fahren Sie im Bereich von Schulen besonders vorsichtig und umsichtig

    Ø Halten Sie Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigten Bereichen ein

    Ø Parken Sie vor Schulen nicht in zweiter Reihe und beachten Sie die entsprechenden Haltverbote

    Ø Beachten Sie die Gurtanlegepflicht und sichern Sie Ihre Kinder mit den erforderlichen Rückhaltesystemen (Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, benötigen eine spezielle Sitzerhöhung bzw. einen Kindersitz).

    Wir wollen, dass die Kinder sicher zur Schule und sicher nach Hause kommen.

    Peter Grösch/n


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