Polizeiinspektion Lüneburg

POL-LG: ++ Tankbetrügereien im "großen Stil" ++ Täterduo verursacht Schaden von über 20.000 Euro mit erbeuteter Tankkarte mit PIN ++ Haftbefehl erlassen ++ weitere Ermittlungen wegen Hehlerei ++

Lüneburg (ots) - ++ Tankbetrügereien im "großen Stil" ++ Täterduo verursacht Schaden von über 20.000 Euro mit erbeuteter Tankkarte mit PIN ++ Haftbefehl erlassen ++ weitere Ermittlungen wegen Hehlerei ++

Uelzen/Bevensen/Ebstorf/Bienenbüttel/Altenmedingen/Lüneburg

Eine böse Überraschung erlebte eine junge Frau zu Beginn des Jahres als sie auf die Abrechung ihrer Tankrechung blickte. Mit einem fünfstelligen Betrag war die Frau im Saldo. Die junge Frau aus dem Raum Bevensen ließ die Tankkarte sperren und erstattete Strafanzeige. Im Zeitraum vom 17. bis 20.12.13 hatten Unbekannte die Tankkarte der Genossenschaft der jungen Frau inklusive der PIN aus ihrer Wohnung unbemerkt gestohlen und damit im "großen" Stil getankt. Im Rahmen von intensiven Ermittlungen kamen Beamte der Polizei Bad Bevensen sowie des Kriminalermittlungsdienstes Uelzen den Tätern auf die Spur, so dass in den vergangen Tagen mehrere Wohngebäude, Autos und eine Werkstatt im Raum Bevensen, Lüneburg und Embsen durchsucht wurden. Am 11.01. nahmen die Beamten im Rahmen der Durchsuchungen einen der Haupttäter, einen 27-jährigen Bevenser, vorläufig fest. Das Amtsgericht Uelzen erließ in der Folge Haftbefehl. Die weiteren Ermittlungen gegen einen zweiten Haupttäter, einem 28-Jährigen aus Lüneburg, dauern an. Diesem 28-Jährigen werden darüber hinaus fünf Pkw-Aufbrüche Ende Dezember bzw. Anfang Januar im Umfeld eines Veranstaltungsgeländes an der Universität in Lüneburg zur Last gelegt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter in weit mehr als 100 Fällen die Tankkarte und PIN im Zeitraum vom 20.12.13 bis 10.01.14 an verschiedenen Genossenschaft-Tankstellen in Ebstorf, Bienenbüttel und Altenmedingen nutzten. Parallel "luden" die Haupttäter verschiedene weitere Personen ein, die Karte zu nutzen. Unter Aufsicht der Männer konnten so weitere Personen "für kleines Geld" ebenfalls ihre Fahrzeuge betanken. Auch gegen diese Personen ermittelt die Polizei wegen Hehlerei. Die Auswertung von sichergestellten Beweismitteln und dauern an. Die Ermittler halten es für wahrscheinlich, dass sich der eine oder andere Nutzer der Karte (gegen den wegen Hehlerei ermittelt werden wird) schon vorab mit der Polizei in Verbindung setzen wird, um so positiv auf das Strafverfahren einwirken zu wollen.

"Wir gehen davon aus, dass der durch die Betrüger verursachte Schaden über 20.000 Euro liegt", so Polizeioberkommissar Peter Bunge vom Kriminalermittlungsdienst Uelzen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin PIN-Nummern für entsprechende Zahlungs- oder Tankkarten gesondert aufzubewahren bzw. sich zu merken.

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