Polizeiinspektion Stade

POL-STD: 25-jähriger Motorradfahrer bei Unfall in Jork lebensgefährlich verletzt

POL-STD: 25-jähriger Motorradfahrer bei Unfall in Jork lebensgefährlich verletzt
Rettungsarbeiten in vollem Gange

Stade (ots) - Am heutigen späten Nachmittag gegen kurz nach 17:00 h kam es in Jork in der Ortsdurchfahrt Westerjork zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 25-jähriger Motorradfahrer aus Hamburg schwere Verletzungen erlitt.

Eine 51-jährige Jorkerin war zu der Zeit mit ihrem VW-Polo auf der Landesstraße 140 aus Richtung Ortsmitte gekommen und wollte nach links in die Straße "Breiter Ort" abbiegen. Dabei übersah sie vermutlich den ihr entgegenkommenden Kradfahrer. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweisen und prallte frontal mit seiner Yamaha in die Beifahrerseite des Polo.

Der Hamburger stürzte mit seinem Motorrad auf die Fahrbahn. Couragierte Ersthelfer übernahmen sofort die Versorgung des Hamburgers bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Nach der Erstversorgung durch die Buxtehuder Notärztin, die Rettungswagenbesatzung und den Notarzt des zusätzlich alarmierten Rettungshubschraubers "Christoph 29" aus Hamburg wurde der 25-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Hamburger Klinik geflogen.

Die 51-jährige Polofahrerin und ihre im Auto mitfahrende 21-jährige Tochter hatten Glück im Unglück, sie blieben bis auf einen Schock unverletzt.

Das Motorrad wurde bei dem Unfall total zerstört und auch der Polo wurde schwer beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Viele Schaulustige beobachteten die Rettungsarbeiten und mussten mehrfach von der Polizei aufgefordert werden, nicht zu dicht an die Unfallstelle heranzugehen. Auch mehrere Autofahrer ignorierten die Absperrkegel der Polizei und versuchten durch die Unfallstelle zu fahren.

Als Hauptargument war dabei immer wieder "ich möchte nach Hause" und "ich habe keine Absperrung bemerkt" zu hören.

Die L 140 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Zeit der Anwesenheit des Rettungshubschraubers für ca. eineinhalb Stunden im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt werden. Der Individualverkehr konnte den Bereich örtlich umfahren, es kam zu Behinderungen.

Fotos vom Unfall in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

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