Polizeiinspektion Stade

POL-STD: Länderübergreifende Kontrollaktion der Polizei auch im Landkreis Stade - Fahrer unter Drogen und Alkohol im Visier - sieben Autofahrer erwischt

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Stade (ots) - Die Polizei Niedersachsen setzt sich als Partner des europäischen Verkehrspolizeinetzwerkes energisch dafür ein, schwere Verkehrsunfälle zukünftig zu minimieren und ursächliche Verstöße wirkungsvoll zu ahnden. Auch die konsequenten Zielvereinbarungen der landesinternen Verkehrssicherheitsinitiative (VSI 2020) greifen diese Thematik auf und fordern nachhaltige Maßnahmen zum Schutz der niedersächsischen Bevölkerung im öffentlichen Verkehrsraum.

Die statistische Auswertung der Polizeiinspektion Stade stützt die politischen Aspekte und zeigt auf, dass zielgerichtete polizeiliche Überwachungsmaßnahmen unerlässlich sind, um den Fortbestand der Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Zahlreiche nationale sowie internationale Studien zum Suchtverhalten von Verkehrsteilnehmern belegen, dass der zunehmende Alkohol- sowie Drogenkonsum immer häufiger ursächlich für schwere Verkehrsunfälle ist.

Vielfach führen eine geringe Hemmschwelle und ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein dazu, dass insbesondere junge Fahrzeugführer unter dem Einfluss von unerlaubten Substanzen im Verkehr angetroffen werden. Aus diesem Grunde muss davon ausgegangen werden, dass es weiterhin zu Verstößen, im Zusammenhang mit dem Führen eines Fahrzeuges unter berauschenden Mitteln im öffentlichen Verkehrsraum, kommen wird.

Um die Verkehrssicherheit auf den Straßen im Landkreis Stade zu verbessern und die Zahlen der schweren Verkehrsunfälle mit getöteten oder verletzten Verkehrsteilnehmern zu verringern, bei denen Drogen und Alkohol am Steuer eine Rolle spielen könnten, beteiligte sich die Polizeiinspektion Stade an diesem Wochenende an der länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle zu diesem Thema.

Insgesamt waren dabei über 30 Polizistinnen und Polizisten der beiden Wachen aus Stade und Buxtehude, der Polizeistationen sowie der Verfügungseinheit der PI Stade von Samstagmittag, 12:00 h bis Sonntagmittag, 12:00 h an festen mehreren Kontrollstellen und während der Streifenfahrten im Einsatz und haben insgesamt über 300 Autofahrerinnen und Autofahrer gestoppt und überprüft. Davon waren über die Hälfte in der besonders gefährdeten Altersgruppe von 18 - 25 Jahren unterwegs.

Bei den Überprüfungen wurden 120 Alcoholtests und 31 Drogenvortests durchgeführt. Vier Autofahrer wurden mit 1,94, 1,23, 0,95 und 0,84 Promille erwischt und gegen sie wird nun wegen Alkohol am Steuer ermittelt. Bei drei Weiteren musste ein entsprechendes Verfahren wegen des Verdachts von Drogen am Steuer eingeleitet werden. Teilweise mussten sich die Autofahrer einer Blutprobe auf den jeweiligen Dienststellen unterziehen. Daneben konnten auch noch zwei Autofahrer ohne gültigen Führerschein ertappt werden und bei zehn Fahrzeugführern mussten Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen wegen unterschiedlicher Mängel an ihren Fahrzeugen geschrieben werden.

Die Kontrollen der Polizei werden auch außerhalb derartiger Großaktionen im normalen Streifendienstbetrieb fortgesetzt.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeinspektion Stade.

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