Polizeiinspektion Stade

POL-STD: Schwelbrand in Filteranlage eines Stader Chemieunternehmens - keine Gefahr für die Bevölkerung

Feuerwehrleute legen Schutzanzüge an

Stade (ots) - Am heutigen späten Nachmittag gegen 15:30 h es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Schwelbrand in einer Filter- und Absauganlage für Feststoffe bei einem Stader Unternehmen für die Herstellung von Pflanzenschutzmitteln in der Stader Elbstraße.

Die Brandmeldeanlage des Betriebes hatte ausgelöst und so die Mitarbeiter auf den aus dem hinteren Hallenbereich quellenden Rauch aufmerksam gemacht. Sofort wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatzort entsandt.

Vor Ort mussten die ca. 70 Feuerwehrleute von beiden Zügen der Ortswehr Stade sowie dem Umweltzuges des Landkreises Stade unter schwerem Atemschutz und in Schutzanzügen in den betroffenen Hallenbereich vordringen und konnten den Brand in der Anlage schließlich mittels einer Drehleiter über den Schornstein mit Löschschaum ersticken.

Unterstützt wurden die Löscharbeiten von der Werkfeuerwehr des gegenüberliegenden DOW-Geländes, die Sonderlöschmittel zur Verfügung stellte.

Der vorsorglich mit eingesetzte Rettungsdienst und die Ablösung durch die Johanniter-Unfallhilfe brauchte nicht eingreifen, verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Die Messgruppe des Umweltzuges nahm umfangreiche Schadstoffmessungen an und rund um die Brandstelle vor, dabei wurden aber keine gefährlichen Stoffe für die eingesetzten Kräfte, die zum Brandausbruch ca. 70 - 80 im Betrieb anwesenden Mitarbeiter oder Anwohner, Tiere und Umwelt in der Umgebung festgestellt.

Der Sachschaden kann zur Zeit noch nicht abschließend beziffert werden, es könnten aber leicht mehrere zehntausend Euro zusammen kommen.

Vor Ort machten sich Mitarbeiter des Umweltamtes des Landkreises Stade sowie des Gewerbeaufsichtsamtes ein Bild von dem Einsatz. Die Stader Elbstraße musste für die Zeit der Löscharbeiten bis ca. gegen 19:00 h zeitweise voll gesperrt werden, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.

Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst in den kommenden Tagen nach der Begutachtung durch die Brandexperten des 1. Stader Fachkommissariates vorliegen.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

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