Polizeiinspektion Stade

POL-STD: Falsche Microsoft-Mitarbeiter drängen zum Download, Feuer in Barnkruger Zweifamilienhaus, Unbekannte entwenden über 40 hochwertige Rädersätze, Vier Fahrverbote durch hohe Geschwindigkeit

brennender Anbau

Stade (ots) - 1. Falsche Microsoft-Mitarbeiter drängen zum Download - Landeskriminalamt Niedersachsen warnt

Wie in den letzten Wochen auch schon im Landkreis Stade vorgekommen, rufen bundesweit unbekannte Täter, die sich als Mitarbeiter des Microsoft Supports ausgeben, wahllos Telefonteilnehmer an und verlangen, dass auf dem Computer des Angerufenen dringend eine Sicherheitssoftware installiert werden müsse. Hierfür wird die Installation eines Fernwartungsprogrammes (z.B. "Ammyy", "TeamViewer", "LogMeIn", "EventVwr" und "ShowMyPC") erzwungen. Antivirenprogramme reagieren nicht auf diese Art von legaler Software.

Die Täter geben vor, abgelaufene Lizenzen oder fehlende Sicherheitsprogramme auf dem Computer festgestellt zu haben. Diese müssten sofort kostenpflichtig erworben werden. Es wird die Herausgabe von Kreditkartendaten oder die Zahlung mittels Geldtransferdiensten gefordert.

Durch die Freigabe des Systems könnte auch eine Schadsoftware (z.B. Spionageprogramme) installiert, aber auch private Daten oder Zugangsdaten ausgelesen oder gelöscht werden.

Die Polizei Niedersachsen rät: - Sollten Sie solche Anrufe erhalten, notieren Sie, soweit im Display des Telefons zu sehen, die angezeigten Rufnummern. Ggf. ist im Display eine ausländische Rufnummer zu erkennen, die z.B. mit 0015 oder 0016 beginnt. - Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufer ein, sondern beenden Sie das Gespräch. - Führen Sie keine Installation von Software durch, zu der Sie am Telefon aufgefordert werden. Folgen Sie auch keinen Links, die Ihnen genannt werden. - Tätigen Sie keine Zahlungen (z.B. durch Herausgabe von Kreditkartendaten) - Unterbrechen Sie im Notfall die Internetverbindung zum Computer. - Zeigen Sie den Vorfall bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle an.

Ohne Ihre eigene vorherige Supportanfrage und Zustimmung werden Unternehmen (z.B. Banken, Softwarefirmen, Provider) Sie niemals dazu auffordern, Daten auf Ihrem Computer zu installieren oder eine Fernwartung vornehmen zu lassen!

Ausführliche Informationen finden Sie u. a. auf der Homepage www.lka.niedersachsen.de

Weitere aktuelle Meldungen rund um den Themenbereich: "Cybercrime" sowie Tipps und Hinweise zur Prävention finden Sie im Ratgeber Internetkriminalität der Polizei Niedersachsen (www.polizei-praevention.de).

Nadine Bunzler / Frank Federau Pressestelle im LKA NI Tel. 0511 / 26262 - 6301

2. Feuer in Barnkruger Zweifamilienhaus - keine Personen verletzt - ca. 80.000 Euro Sachschaden

In der vergangenen Nacht wurde der Feuerwehr und der Polizei kurz nach 01.30 h der Ausbruch eines Brandes im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses in Drochtersen-Barnkrug gemeldet.

Der Bewohner der Erdgeschosswohnung im Möhlenstieg war durch einen Rauchmelder auf das Feuer aufmerksam geworden und hatte dann sofort den Notruf ausgelöst. Er konnte sich unverletzt ins Freie retten.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Assel, Drochtersen, Asselermoor und Hüll, die mit ca. 80 Feuerwehrleuten am Brandort anrückten, konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, bevor er sich in dem Haus ausbreiten konnte.

Teilweise unter schwerem Atemschutz mussten die Löschkräfte dabei die Brandbekämpfung wahrnehmen. Mit einer zusätzlich angeforderten Wärmebildkamera des Landkreises mussten schließlich noch die letzten Brandnester aufgespürt und abgelöscht werden.

Der vorsorglich mit eingesetzte Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft brauchten nicht eingreifen, verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf mindestens 80.000 Euro belaufen.

Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, konkrete Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade, die in den nächsten Tagen anlaufen werden, erwartet. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer aus bisher ungeklärter Ursache in einem Anbau hinter dem Haus ausgebrochen und hatte sich dann an der Hauswand hoch bis ins Dach ausgebreitet.

Die Landesstra0e 111 musste für die Zeit der Löscharbeiten im Bereich der Brandstelle halbseitig gesperrt werden, zu Behinderungen kam es dabei aber nicht.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Ausbruch des Feuers in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 04141-102215 zu melden.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

3. Unbekannte entwenden über 40 hochwertige Rädersätze bei Buxtehuder Autohaus

Wie erst jetzt bemerkt sind unbekannte Täter in der Zeit zwischen Montag, dem 20 Januar, 08:00 h und dem gestrigen Dienstag, 16:30 h nach dem Aufschneiden eines Zaunes auf das Betriebsgelände eines BMW-Autohauses in Buxtehude in der Lüneburger Schanze gelangt und haben dort ein Loch in die Rückwand eines Lagercontainers geflext.

Aus dem Container konnten die Täter dann zunächst unbemerkt etwa 42 eingelagerte Sommerreifensätze mit Alufelgen entwenden.

Zum Abtransport des Diebesgutes müssen die Täter mit einem oder mehreren entsprechenden Transportfahrzeugen in der Nähe des Tatortes gewesen sein.

Der angerichtete Gesamtschaden wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt.

Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge und sonstige Beobachtungen, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, bitte an das Polizeikommissariat Buxtehude unter der Rufnummer 04161-647115.

4. Immer noch hohe Geschwindigkeiten in Buxtehude - vier Fahrverbote am gestrigen Vormittag

Am gestrigen Vormittag zwischen 09:00 h und 12:00 h haben Mitarbeiter des Landkreises Stade zum wiederholten Mal die Geschwindigkeit der Autofahrerinnen und Autofahrer in der Buxtehuder Innenstadt in der Konrad-Adenauer-Allee gemessen. Dabei wurden 50 Verstöße gegen die dort geltenden 50 km/h gemessen. Drei Autofahrer und eine Autofahrerin müssen jetzt neben einem Bußgeld mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen, das sie über 30 km/h zu schnell waren. Spitzenreiter war gegen kurz nach 09:00 h ein Porschefahrer, der mit 96 km/h fast doppelt so schnell wie erlaubt, gemessen wurde.

Die Geschwindigkeitskontrollen von Polizei und Landkreis zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der damit verbunden Senkung der Unfallzahlen mit Verletzten oder Getöteten werden fortgesetzt.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Stade
Pressestelle
Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de

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