Polizeiinspektion Heidekreis

POL-HK: Heidekreis: Den Unfallrisiken auf der Spur

POL-HK: Heidekreis: Den Unfallrisiken auf der Spur
Gedreht wurde auf der Autobahn, aber auch an den Dienststellen in Soltau u. Bad Fallingbostel (v. r. Andreas Besch, Leiter Einsatz- u. Streifendienst in Bad Fallingbostel, Mark Keller, Olaf Rothardt, Polizeisprecher)

Heidekreis (ots) - Presseinformation der Polizeiinspektion Heidekreis v. 19.11.2014 Nr. 2

19.11 / Den Unfallrisiken auf der Spur

Heidekreis: Gleich an fünf aufeinanderfolgenden Samstagen geht es bei n-tv in der Sendung "Tatort Autobahn" ab dem 22. November 2014 um das Thema Sicherheit auf der Straße. Jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr berichtet Moderator Mark Keller in dem "PS Spezial" über verschiedenste Unfallursachen und sensibilisiert für die Gefahren im Straßenverkehr. Keine Klischees, sondern sachliche Fakten! Und vor allem kein Schwarz-Weiß-Denken. "Die meisten Lkw-Fahrer sind verantwortungsvoll und meistern ihren harten Alltag mit Bravour. Davor muss man den Hut ziehen", sagt Mark Keller am Rande der Dreharbeiten zur neuen Staffel von "Tatort Autobahn" bei n-tv im niedersächsischen Heidekreis. Dass ausgerechnet dort die Moderationen für die dritte Staffel des Unfallpräventions-Magazins aufgezeichnet wurden, ist kein Zufall. Baustellenbedingt hat sich die A 7 seit dem Frühjahr zu einem ernsthaften Unfallschwerpunkt entwickelt. "Wir wollen zeigen, wie es zu den schweren Unfällen gekommen ist und wie man sie verhindern kann. Denn genau darum geht es in unserer Sendung. Besonders dankbar sind wir dafür, dass uns die Polizeiinspektion Heidekreis von Anfang an in jeder Beziehung so tatkräftig unterstützt hat", so Keller. Sensibel ist die Situation auf der A 7 vor allem, weil die Strecke zwischen Hannover und Hamburg noch bis einschließlich 2023 ausgebaut wird. "Baustellen wird es hier also viele Jahre geben. Und damit ist automatisch das Unfallrisiko der plötzlich auftretenden Stauenden verbunden", erläutert Mark Keller. Gleich in drei der fünf Sendungen werden in Zusammenarbeit mit der Polizei und Unfall-Sachverständigen ebenso dramatische wie schwere Unfälle analysiert, die sich vor oder in den Baustellenbereichen auf der A 7 ereignet haben. Und in den übrigen Folgen steht neben anderen Inhalten ebenfalls die Baustellenproblematik im Mittelpunkt. Wie sehr der Kölner Nachrichtensender dabei auf die Kompetenz der Polizei im Heidekreis setzt, können die Zuschauer daran erkennen, dass Polizeidirektor Stefan Sengel in jeder Sendung den Fragen von Moderator Mark Keller Rede und Antwort steht. Egal, um welches Thema es gerade geht. Vor allem Ablenkungen hinter dem Lenkrad stellen nach Ansicht von Stefan Sengel ein neues und häufig unterschätztes Unfallrisiko dar und sind eine plausible Erklärung für die deutliche Zunahme der schweren Verkehrsunfälle auf der A 7. Bei "Tatort Autobahn" werden die Folgen gezeigt: Vom Lkw-Massencrash bis hin zum sogenannten "schwarzen Mittwoch", bei dem sieben Stauende-Unfälle im Heidekreis innerhalb weniger Stunden ein Todesopfer und 19 Verletzte forderten. Um eine Pauschalierung der Verursacher auszuschließen und keine alleinige Schuldzuweisung in Richtung Lkw-Fahrer zu treffen, arbeitet "Tatort Autobahn" aber auch einen schweren Pkw-Unfall auf der A 7 auf, bei dem ein Autofahrer offensichtlich während der Fahrt abgelenkt war. Er ist dann mit hohem Tempo unter einen Truck gerast und wurde lebensgefährlich verletzt. Das halbstündige Magazin fokussiert aber auch völlig neue Themen. Auffällig ist zum Beispiel die deutliche Zunahme der Kleintransporter in der 3,5-Tonnen-Klasse aus Osteuropa. Diese Fahrzeugkategorie stellt bundesweit verstärkt ein Unfallrisiko dar. Nicht selten sind deren Fahrer bis zu 20.000 Kilometer im Monat unterwegs, ohne die erforderlichen Pausen einzulegen. Hier wagt n-tv einen Blick hinter die Kulissen des Billiglohngewerbes. Thematisiert wird aber auch die Gurtmoral von Lkw- und Transporterfahrern. Noch immer jeder dritte Lkw-Fahrer nimmt es hierzulande mit der Anschnallpflicht nicht so genau. Nahezu unglaublich ist allerdings, wie sich dieser Wert mit einsetzender Dämmerung weiter verschlechtert. Experten gehen davon aus, dass sich dann gerade mal 20 Prozent aller Lkw-Fahrer anschnallen und begründen dies mit den fehlenden Möglichkeiten, in die Kabinen der Fahrer blicken zu können.

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