Polizeiinspektion Heidekreis

POL-HK: Heidekreis: Unfallserie auf Autobahnen im Heidekreis

POL-HK: Heidekreis: Unfallserie auf Autobahnen im Heidekreis
Die Rettungshubschrauber waren drei Mal auf den Autobahnen im Einsatz

Heidekreis (ots) - Presseinformation der Polizeiinspektion Heidekreis v. 12.03.2014 Nr. 4

12.03. / Unfallserie auf Autobahnen im Heidekreis

Heidekreis: Beginnend mit einem schweren Unfall mit einer tödlich verletzten und einer schwer verletzen Person auf der BAB 27 am Walsroder Dreieck am Mittwochmorgen, gegen 10.00 Uhr kam es bis in den Nachmittag hinein zu einer Serie von Unfällen , insbesondere auf der BAB 7. Der Bereich der Baustelle in Richtung Norden bei Westenholz und Schwarmstedt war dabei besonders betroffen. Nachdem mittags drei Pkw zusammenstießen und kurz darauf drei Lkw, stand der Verkehr in Richtung Norden.

In der Folge fuhr zur Mittagszeit am Stauende in der Baustelle ein Jeep unter einen Sattelzugauflieger. Der 42-jährige Fahrzeugführer aus dem Bereich Peine wurde schwer verletzt eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn unter Einsatz schweren Geräts. Anschließend wurde die Person mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hannover geflogen.

Zeitgleich ereignete sich am Stauende, auf der BAB 27 - zwischen Walsrode West und Süd - ein weiterer schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Klein-Lkw auf einen Schwerlasttransporter auffuhr. Beide polnischen Insassen (23 / 31 Jahre) verletzten sich, der Fahrer dabei schwer. Auch er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Der letzte Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Berkhof und Schwarmstedt. Ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus Bremen fuhr in das sich zwischenzeitlich verlagerte Stauende, verletzte dabei fünf Personen und sich selbst leicht und beschädigte vier weitere Fahrzeuge.

Zusammenfassend sind eine Person tödlich, drei schwer und mindestens sieben Personen leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen kommt überwiegend Unaufmerksamkeit der Fahrzeugführer am Stauende als Unfallursache in Betracht. Insbesondere machte den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Bergungsdiensten die Enge der Baustelle zu Schaffen. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Euro. Die BAB 7 konnte um 17.15 Uhr wieder freigegeben werden, die BAB 27 gegen 18.00 Uhr. Ein bereits alarmierter Fachzug Logistik der Feuerwehr zur Versorgung der im Stau befindlichen Menschen mit Getränken und Speisen wurde angehalten und kam nicht zum Einsatz, da abzusehen war, dass die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.

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