Polizeiinspektion Rotenburg

POL-ROW: ++ Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand auf der A 1 - couragierte Ersthelfer verhindern Schlimmeres ++

POL-ROW: ++ Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand auf der A 1 - couragierte Ersthelfer verhindern Schlimmeres ++
Ausgebrannter Peugeot

Rotenburg (ots) - ++ Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand auf der A 1 - couragierte Ersthelfer verhindern Schlimmeres ++

Sittensen. Am 13.12.14, gegen 21.21 Uhr, kam eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Sittensen auf der Bundesautobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Elsdorf und Sittensen, Rtg. Hamburg, auf einen schweren Verkehrsunfall zu. Ein 35 jähriger Bremerhavener war mit seinem Peugeot offenbar ungebremst auf den Sattelzug eines 40-jährigen Ukrainers aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralles kam der Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab und letztlich im Seitenraum zum Stillstand. Die Beamten erkannten sofort, dass sich in dem völlig zerstörten Fahrzeug noch eine Person befand, die aus dem Fahrzeug aufgrund der massiven Zerstörungen nicht geborgen werden konnte. In diesem Moment entwickelte sich im Bereich des Motorraumes ein Brand.

Durch zahlreiche Ersthelfer an der Unfallstelle wurden bereitwillig Feuerlöscher zur Verfügung gestellt und von im Stau stehenden Lkw-Fahrern eingesammelt, sodass der immer wieder auflodernde Brand abgelöscht werden konnte. Den zwischenzeitlich eingetroffenen Feuerwehren Elsdorf und Zeven gelang es nach gut einer Stunde, den eingeklemmten schwerverletzten Fahrer aus dem Pkw zu befreien. Er wurde daraufhin dem Krankenhaus Harburg zugeführt.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer des Peugeot ohne Fahrerlaubnis und stark angetrunken unterwegs war. Neben einer Blutentnahme wurden entsprechende Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Am Peugeot entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10000.- und am Auflieger ein Schaden in Höhe von ca. 5000.- Euro. Die A 1 musste für Bergungs- und Aufräumarbeiten für ca. 1.5 Stunden voll gesperrt werden. Es entwickelte sich ein Rückstau von ca. 4 Kilometern Länge.

Die Polizei hob in diesem Zusammenhang das engagierte Auftreten und die Hilfsbereitschaft der am Unfallort anwesenden Ersthelfer hervor. Wäre es nicht gelungen, in der Kürze der Zeit so viele Feuerlöscher zusammen zu bekommen, wäre der eingeklemmte und noch ansprechbare Fahrer vermutlich in seinem Pkw verbrannt.

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