Landespolizeiamt

POL-SH: Sicherheitszeugnis abgelaufen - Fischkutter muss im Hafen bleiben

Kiel (ots) - Heiligenhafen - Ein in der Warderstadt beheimateter Fischer muss eine Zwangspause einlegen. Bei einer Kontrolle durch die Wasserschutzpolizei wurde festgestellt, dass das vorgeschriebene Sicherheitszeugnis abgelaufen war. Bei der Kontrolle eines Fischkutters am heutigen Tage, konnte der Kapitän den Beamten der Wasserschutzpolizei nur ein abgelaufenes Sicherheitszeugnis vorlegen. Dieses Zeugnis stellt die behördliche Erlaubnis dar, um mit dem Kutter seinem Broterwerb auf See nachgehen zu dürfen. Die Beamten sprachen gegenüber dem Kapitän ein Auslaufverbot aus, womit ihm das Verlassen des Hafens untersagt wurde. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehr ordnete ihrerseits eine Zwischenbesichtigung des Kutters an. Erst nach der durchgeführten Besichtigung wird der Fischer wieder mit seinem Kutter in See stechen können. Finanzielle wirkt sich diese Zwangspause für den Kapitän zudem aus - er wird wegen dieses Verstoßes mit einem dreistelligen Bußgeldbetrag rechnen müssen.

Die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein

Aufgrund der speziellen geographischen Lage des Landes Schleswig-Holstein zwischen Nord- und Ostsee ist das Aufgabengebiet der Wasserschutzpolizei besonders vielfältig. Neben den polizeitypischen Aufgaben, wie Verhütung und Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, ist die Wasserschutzpolizei für die Sicherstellung des schifffahrtspolizeilichen Vollzugs zuständig. Insbesondere der Umweltschutz, die Gefahrenabwehr für die Gewässer, die Überwachung der Einhaltung von nationalen, supranationalen und internationalen Vorschriften zum Schutz der Meere und die Überwachung der Sicherheit der Berufs- und Sportschifffahrt gehören zu den Aufgaben der Wasserschutzpolizei. Zentrale Aufgaben bestehen darüber hinaus in der Fischereiaufsicht im schleswig-holsteinischen Küstenmeer, Ermittlungseinsätzen bei Schiffsunfällen, der Gewährleistung der Hafensicherheit in Bezug auf den Umschlag gefährlicher Güter und in der polizeilichen Begleitung maritimer Sportveranstaltungen wie der Kieler- und der Travemünder Woche mit ihren zahlreichen Segelwettkämpfen. Aber auch die Terrorabwehr in den Häfen Schleswig-Holsteins stellt ein wesentliches wasserschutzpolizeiliches Aufgabenfeld dar - die WSP ist kompetenter Ansprechpartner auf den Wasserstraßen Schleswig-Holsteins. Weitere Informationen zur Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein finden Sie unter https://www.polizei.schleswig-holstein.de

Rückfragen bitte bis 14:00 Uhr an:

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
Thorsten Bahr
Telefon: 04362 / 50 64 827
E-Mail: heiligenhafen.wsprv@polizei.landsh.de

Original-Content von: Landespolizeiamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Landespolizeiamt

Das könnte Sie auch interessieren: