Landespolizeiamt

POL-SH: Länderübergreifender Schwerpunkteinsatz
Polizei überprüfte die Anschnall- und Sicherungspflicht

Kiel (ots) - Die Zahl der Verunglückten auf Schleswig-Holsteins Straßen im Jahr 2013 ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Um die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren beteiligt sich die schleswig-holsteinische Polizei an den bundes- und EU-weiten TISPOL-Kontrollen (EuropeanTraffic Police Network). So fand in allen Teilen Schleswig-Holsteins vom 10. bis 16. März 2014 ein länderübergreifender Einsatz mit dem Schwerpunkt der Überprüfung der Anschnall- und Siche-rungspflicht statt.

Während der Kontrollwoche überprüften Polizeibeamtinnen und -beamte flächendeckend insgesamt 22090 Fahrzeuge. Dabei mussten sie 3.788 Verstöße gegen die Insassensicherungspflicht feststellen.

Erschreckend hoch war die Anzahl der nicht angeschnallten bzw. nicht gesicherten Kinder. 120 waren auf der hinteren Sitzbank nicht angeschnallt, 45 weitere Kinder saßen ungesichert auf dem Vordersitz. Bei den Kontrollen wurden 169 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer mit einem Handy am Ohr angetroffen, 40 Euro und ein Eintrag von einem Punkt in Flensburg sind die Folge.

Während der Kontrollen reagierten Verkehrsteilnehmer zum Teil recht ungehalten, uneinsichtig und emotional. Die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten sahen sich teilweise wüsten Beschimpfungen und Androhungen von Dienstaufsichtsbeschwerden von verkehrswidrig handelnden Verkehrsteilnehmern ausgesetzt. Fünf Straftaten und vierzehn Ordnungswidrigkeiten wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, zwölf wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sieben wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und zwei wegen Kennzeichenmissbrauchs brachten die Polizisten neben einer Vielzahl von anderen Verkehrsordnungswidrigkeiten, darunter Missachtung des Rotlichts zur Anzeige.

Die Polizei wird das Ergebnis zum Anlass nehmen, auch in Zukunft flächendeckend die Einhaltung der Anschnallpflicht zu kontrollieren.

Rückfragen bitte an:

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
Lothar Gahrmann
Telefon: 0431 160 61420
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

Original-Content von: Landespolizeiamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Landespolizeiamt

Das könnte Sie auch interessieren: