Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen

LKA-NRW: Landeskriminalamt NRW richtet Analyse- und Auswerteprojekt gegen Hooligankriminalität ein

Düsseldorf (ots) - Das LKA NRW richtet ein landesweites, operativ orientiertes und fachübergreifend ausgerichtetes Analyse- und Auswerteprojekt über Hooligans ein. Unter Einbeziehung von Experten der Bekämpfung der OK und von Staatsschutzdelikten, aber auch der polizeilichen Einsatzführung "vor Ort" sollen mehr Erkenntnisse über die gewaltbereite Hooliganszene gewonnen werden. "Wir nutzen mit diesem Auswerte- und Analyseprojekt Instrumente, die wir sonst bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität einsetzen und die sich dort bereits bewährt haben", erklärte der Direktor des Landeskriminalamtes NRW, Uwe Jacob, heute in Düsseldorf, "dies zeigt deutlich, dass wir entschlossen gegen diese Gewalttäter vorgehen werden."

Ziel ist es, die Erkenntnislage zu verbessern sowie alle rechtlichen Möglichkeiten zur Bekämpfung des Phänomens auszuschöpfen. "Das Vernetzen ursprünglich verfeindeter Hooligans in der Gruppierung "HoGeSa" und das Zusammenwirken mit Rechtsextremisten ist eine neue Formation, wir müssen mehr über diese Gruppen wissen", so LKA-Chef Jacob. "Der Verlauf der Versammlung in Köln hat gezeigt, dass es den Hooligans ganz gezielt auf Gewalt ankomme. Daran lassen die Berichte der eingesetzten Polizeibeamten und die veröffentlichten Bilder keinen Zweifel." Deshalb ist es auch Aufgabe der Experten, in Zusammenarbeit mit den Polizeien der Länder und des Bundes die kriminellen Rädelsführer in der Szene zu identifizieren und Strafverfahren einzuleiten. "Informationen und Erkenntnisse über Strukturen und einzelne Personen werden gebündelt, um effektiv gegen erkannte gewalttätige Kriminelle vorzugehen", führte Jacob weiter aus.

Am 26.Oktober 2014 attackierten sogenannte Hooligans in Köln im Zusammenhang mit einer Versammlung unter der Überschrift "Hooligans gegen Salafisten" eingesetzte Polizeikräfte.

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