Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

POL-HM: Heute offiziell seiner Bestimmung übergeben: Neugestaltung der Wache für den Einsatz- und Streifendienst sowie Anbau eines Gewahrsamstrakts in der Lohstraße 25

Wache Polizei Hameln

Hameln (ots) - Modern, bürgerfreundlich und barrierefrei zeigt sich nach 16-monatiger Gesamtbauzeit die neugestaltete Wache an der Lohstraße 25. Heute wurde die Wache sowie der Anbau eines Gewahrsamtrakts feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Zu diesem Anlass fand ab 12.00 Uhr eine offizielle Einweihungsfeier statt, zu der Innenminister Boris Pistorius geladen wurde. Nach einer Begrüßung durch Inspektionsleiter Ralf Leopold und Grußworten von Oberbürgermeister Claudio Griese erfolgt die Schlüsselübergabe durch den Bauamtsleiter des Staatlichen Baumanagements Peter Bröker.

"Der Aufwand hat sich gelohnt", so der Leiter der Polizeiinspektion, Leopold weiter: "den Hamelner Bürgerinnen und Bürgern steht nun eine bürgerfreundliche Wache und unseren Polizeibeamten ein funktionaler und moderner Arbeitsplatz zur Verfügung. Damit sind wir für die kommenden Jahre gut aufgestellt."

Das Dienstgebäude Lohstraße 25 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/ Holzminden wurde Mitte der 50er Jahre errichtet. Das Dienstgebäude beherbergt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentralen Kriminaldienstes, der Verfügungseinheit und des Einsatz- und Streifendienstes.

Im ersten Bauabschnitt ab Februar 2015 wurde der Anbau des Zellentrakts (Gewahrsamszellen) als eigenständiges Gebäude mit Anbindung an den Altbau hergestellt. Der Anbau umfasst u. a. einen Untersuchungsraum und fünf Gewahrsamszellen.

In den Herbst- und Wintermonaten 2015 / 2016 wurde der ehemalige Eingangsbereich zurückgebaut. Ziel der Baumaßnahme war es unter anderem, einen barrierefreien Zugang zum Wachbereich zu schaffen. Im Außenbereich wurde daher der Zugang mit einer Außentreppe und einer Rampenanlage (behindertengerechter Zugang) neu gestaltet.

Im Innenbereich wurden die Räumlichkeiten den heutigen Anforderungen angepasst. Die Empfangszone mit der komplexen Überwachungselektronik entspricht den heutigen Sicherheitsanforderungen und dürfte für das Land Niedersachsen wegweisend sein. Auch konnten die räumlichen Verhältnisse durch einen veränderten Grundriss deutlich verbessert werden. Dem Wachbereich ist nun eine separate Wartezone vorgeschaltet, die Büro-Arbeitsplätze sind zeitgemäß hergerichtet worden.

Bei der Neugestaltung wurden ferner umfängliche Brandschutzmaßnahmen durchgeführt und die Sicherungs- und Überwachungstechnik auf den technisch aktuellen Stand gebracht.

Der Auftrag für die Planung und Durchführung dieser Baumaßnahme wurde durch die Oberfinanzdirektion Niedersachsen an das Staatliche Baumanagement Weser-Leine 2014 erteilt. Es wurden Haushaltsmittel in Höhe von 1.123.000 EUR einschließlich der Baunebenkosten zur Verfügung gestellt. Die Bauaufträge wurden größtenteils im Rahmen öffentlicher, bundesweiter Ausschreibungen vergeben. Aufgrund der Wettbewerbsergebnisse konnten ein Großteil der etwa 20 Einzelaufträge an ortsnahe Firmen erteilt werden. Insoweit sind solche staatlichen Investitionen auch immer regionale Konjunkturprogramme für das Handwerk. Die Steuerung der Baumaßnahme erfolgte durch das Staatliche Baumanagement Weser-Leine mit seiner Dienststelle in Hameln.

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