Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Vollsperrung nach schweren Verkehrsunfall - Insassen von Verkehrsteilnehmern in letzter Sekunde aus brennendem Pkw gerettet, Christoph 44 im Einsatz

POL-HI: Vollsperrung nach schweren Verkehrsunfall - Insassen von Verkehrsteilnehmern in letzter Sekunde aus brennendem Pkw gerettet, Christoph 44 im Einsatz
ausgebrannter Pkw auf dem Dach

    Hildesheim (ots) - Am heutigen Tage, um 15.50 Uhr teilen Verkehrsteilnehmer, die auf der BAB 7 in Richtung Kassel unterwegs sind, fernmündlich über Notruf mit, dass es kurz hinter der Anschlußstelle Seesen einen schweren Verkehrsunfall gegeben habe, die Insassen im Fahrzeug eingeklemmt seien und der Pkw Feuer gefangen habe.

    Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte können andere Verkehrsteilnehmer die Insassen, ein 18jähriger Mann aus Eschwege als Fahrzeugführer und ein 15jähriges Mädchen aus Roßbach als Beifahrerin, aus dem Fahrzeug befreien, bevor der Pkw komplett in Flammen aufgeht.

    Ein zufällig vor Ort anwesender Arzt, der sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Verletzten kümmerte, erklärte, dass die beide Fahrzeuginsassen in letzter Sekunde aus dem Fahrzeug befreit werden konnten.

    Nach Angaben von Zeugen befuhr der Fahrzeugführer mit seinem Pkw Ford den linken Fahrstreifen der BAB 7 in Fahrtrichtung Kassel. Kurz hinter der AS Seesen verliert der 18jährige Fahrzeugführer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallt gegen einen neben ihm fahrenden Silo-Sattelzug, und schleudert anschließend in die Mittelschutzplanke.

    Anschließend überschlägt sich der Pkw, bleibt mitten auf der Fahrbahn auf dem Dach liegen und brennt Sekunden später lichterloh. Beide Insassen sind in dem Fahrzeug eingeklemmt, und verdanken ihr Leben nur dem beherzten Eingreifen der anderen Verkehrsteilnehmer.

    Während der Fahrzeugführer mit leichten Verletzungen (Schürfwunden, Prellungen) mit einem Rtw ins Klinikum Göttingen gebracht wurde, musste die 15jährige Beifahrin mit dem angeforderten Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen werden.

    Der 60jährige Lkw-Fahrer aus Genthin, der für eine Hildesheimer Spedition unterwegs war, blieb bei dem Unfall unverletzt.

    Der Pkw des Unfallverusachers wurde durch das Feuer komplett zerstört, am Sattelzug entstanden erheblich Beschädigungen am Auflieger. Sachschaden ca. 30.000 Euro

    Die Autobahn wurde zwecks Unfallaufnahme, Bergung und Versorgung der Verletzten bis 18.30 Uhr voll gesperrt. Für die Bergung der Unfallfahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn wurde der Verkehr bis 20.30 Uhr einstreifig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen mit einem Rückstau zwischenzeitlich bis 14 km.

    Laaser, Polizeihauptkommmissar PI Hildesheim - ESD BAB -

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