Polizei Lahn-Dill

POL-LDK: Lahn-Dill-Kreis: Polizei verstärkt Alkoholkontrollen zur närrischen Zeit

Dillenburg (ots) -

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In den kommenden Tagen werden zur Faschingszeit wieder große Mengen Alkohohl fließen. Betrunkene und berauschte Faschingsnarren sollten sich allerdings zweimal überlegen, ob sie selbst nach Hause fahren. Die Polizei wird vor und während der "tollen Zeit", insbesondere in der Nachtzeit, die Zahl der Alkohol- und Drogenkontrollen auf den Straßen im Lahn-Dill-Kreis erheblich verstärken. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich nach durchzechter Nacht alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ans Steuer setzen.

Alkohol beziehungsweise Drogen während der Teilnahme am Straßenverkehr sind auch in der Faschingszeit eine überaus gefährliche Mischung. Die Folgen närrischen Leichtsinns sind fatal und setzen der anfänglich guten Laune oft ein schnelles und jähes Ende. Das Risiko einen Unfall zu bauen und die daraus resultierenden Folgen erhöhen sich unter Alkohol- und Drogeneinfluss erheblich. Neben getöteten und verletzten Personen, droht der Verlust des Führerscheins mit oft erheblichen persönlichen Auswirkungen. Es folgen hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafen, der Versicherungsschutz des Unfallfahrers wird in Frage gestellt und Schadensersatzforderungen folgen.

Nur nüchtern ans Steuer setzen! Es drohen empfindliche Strafen!

Denken Sie an Ihren Führerschein. Der Verlust des Führerscheins kann weitreichende berufliche Konsequenzen nach sich ziehen. Bereits bei 0,5 Promille Alkohol im Blut oder einem nachweisbaren Drogenkonsum werden eine Geldbuße in Höhe von wenigstens 500 Euro, vier Punkte in Flensburg und mindestens einen Monat Fahrverbot fällig. Ist man bereits ein- oder mehrmals erwischt worden, verdoppeln und verdreifachen sich die Strafen. Abgesehen davon gilt für Fahranfänger ein absolutes Alkoholverbot. Ist man mit 0,3 Promille oder unter Drogeneinfluss in einen Verkehrsunfall verwickelt oder hat man 1,1 Promille oder mehr im Blut, wird es noch teurer. Diese Fälle landen als Straftaten vor Gericht und enden mit einer Eintragung in der Verkehrssünderkartei, mit Geldstrafe und regelmäßig mit mehrmonatigem Führerscheinentzug. Jenseits der 1,6 Promille oder im Wiederholungsfall schließt sich automatisch eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an. Damit prüft die Fahrerlaubnisbehörde vor dem Ausstellen eines neuen Führerscheins, ob der Betroffene überhaupt geeignet ist, nochmals ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen.

Damit Ihre anfänglich gute Laune nicht ein schnelles und jähes Ende nimmt, rät Ihnen die Polizei an Lahn und Dill:

   - Genießen Sie die Faschingszeit und feiern sie ausgelassen, aber 
     lassen sie die Finger vom Steuer, wenn sie Alkohol getrunken 
     haben.
   - Klären Sie bereits vor dem Besuch einer Veranstaltung, wer 
     nüchtern bleibt, um die anderen sicher nach Hause zu bringen.
   - Wenn alle trinken wollen, greifen Sie auf Taxis zurück oder 
     planen Sie die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
   - Steigen Sie niemals zu jemand ins Auto ein, der Alkohol 
     getrunken oder Drogen konsumiert hat.
   - Unterschätzen Sie nicht den Restalkohol. Alkohol baut sich im 
     Blut nur langsam ab. Ein paar Stunden "Pause" reichen meist 
     nicht aus.
   - Denken Sie auch in der Faschingszeit an Ihren Führerschein 

Die Verkehrsteilnehmer im Lahn-Dill-Kreis müssen in den nächsten Tagen verstärkt mit Alkohol- und Drogenkontrollen der Polizei rechnen.

Guido Rehr, Pressesprecher

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

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