Feuerwehr Essen

FW-E: Wohnungs- und Dachstuhlbrand in Altenessen-Nord, 68 Einsatzkräfte vor Ort

Obergeschoss und dachstuhl des Gebäudes sind stark beschädigt.

    Essen (ots) - Altenessen-Nord, Rahmdörne, 07.06.2007, 10.39 Uhr, Foto verfügbar

    Das erste Obergeschoss und das direkt darüber liegende Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses in Essen-Altenessen sind heute Morgen fast vollständig ausgebrannt. Die Bewohner des Obergeschosses, ein älteres Ehepaar im Alter von 82 und 85 Jahren, waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf dem Weg zum feiertäglichen Gottesdienst. Der Sohn des Paares, ein 51 Jahre alter Mann, bewohnt mit seiner Familie, Frau und 16-jährige Tochter, die Erdgeschosswohnung des 1981 erbauten Hauses. Als der 51-jährige Brandrauch bemerkte, ging er sofort ins Obergeschoss, um in der Wohnung seiner Eltern nach der Ursache zu schauen. Im Arbeits- und Brandschutz beruflich vorbelastet, bückte er sich vorsichtshalber, als er die Tür zur elterlichen Wohnung öffnete. Rauch und Flammen schlugen über seinen Kopf hinweg und sengten sein Haar an. Sofort schloss er die Tür wieder und verließ mit seiner Tochter fluchtartig das Gebäude, seine Gattin war ebenfalls nicht zu Hause. Mehrere Nachbarn hatten zwischenzeitlich bereits die Feuerwehr alarmiert, da Feuer und tiefschwarzer Rauch aus Fenstern und Dachstuhl zu sehen war. Wegen der präzisen Meldungen rückte die Wehr sofort mit einem Großaufgebot an. Mehrere Trupps drangen von der Gebäudefront über Treppe und Drehleiter und von der Rückseite mit tragbaren Leitern zur Brandbekämpfung in das Gebäude ein. Nachdem der Brand gelöscht war, mussten Teile der Dacheindeckung entfernt werden, um Glutnester zu beseitigen. Insgesamt waren 68 Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort, der Einsatz dauerte fast drei Stunden. Verletzungen gab es bis auf das angesengte Haar des Hauseigentümers keine, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Auch zur Brandursache gibt es derzeit keine Aussagen der Polizei. Am Nachmittag wird die Brandstelle noch einmal kontrolliert. Das erste Obergeschoss ist nicht mehr bewohnbar, eine Nutzung der Erdgeschosswohnung ist eingeschränkt möglich. (MF)


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