FW-E: Wohnungsbrand- keine verletzten Personen - ca. 60 Tauben tot

Essen-Heisingen, Dickebank, 27.03.2016, 18:10 Uhr. (ots) - Am Ostersonntag gegen kurz nach 18 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Essen ein Notruf aus der Straße "Dickebank" in Heisingen. In einem Reihenhaus wurde ein Brand gemeldet. In kurzer Folge meldeten weitere Anrufer, dass Flammen aus dem Haus schlagen. Noch während der Anfahrt der ersten Kräfte wurde daraufhin das Einsatzstichwort erhöht. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte in der schmalen Wohnstraße schlugen die Flammen aus sämtlichen Türen und Fenstern des Erdgeschosses und dichter Rauch drang aus dem Obergeschoß und dem Dach. Angehörige der Wohnungsinhaberin konnten nicht ausschließen, dass die Eigentümerin sich noch im Haus befand. Sicher war aber, dass sich eine große Anzahl Tiere im Haus aufhielt. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung drangen sofort zwei Trupps unter Pressluftatmern mit je einem C-Rohr ins Haus ein. Ein weiteres Rohr kam an der Rückseite des Gebäudes zum Einsatz, um einen drohenden Brandüberschlag ins Obergeschoß zu verhindern. Da der Innenangriff schnell Wirkung zeigte, konnte die Brandausbreitung in das obere Geschoß verhindert werden. Ebenso wurde eine Brandausweitung auf die benachbarten Häuser rechts und links verhindert. Wärme und Rauch richteten im Haus großen Schaden an. Nach einiger Zeit konnte die vermisste Eigentümerin telefonisch erreicht werden. Damit war klar, dass glücklicherweise keine Personen zu Schaden gekommen sind. 22 Tauben sowie ein Hund konnten aus dem Keller lebend gerettet werden. Die geretteten Tiere wurden dem Tierheim zugeführt. Für eine große Anzahl weiterer Tauben im Erdgeschoß und im Spitzboden kam leider jede Hilfe zu spät. Nachdem im Brandhaus, sowie in den beiden benachbarten Häusern, keine Schadstoffe mehr nachgewiesen werden konnten, durften die Nachbarn wieder in ihr Heim zurück. Das Brandhaus ist auf grund der Schäden durch das Feuer unbewohnbar. Die Feuerwehr führt später am Abend eine Brandnachschau durch. Die Kripo übernahm die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache. (PG/md)

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