Feuerwehr Essen

FW-E: Großbrand in einem Recycling-Unternehmen in Essen

Essen (ots) - Bergeborbeck, Zur Halbinsel, 02.03.2012, 20.26 Uhr

Mehrere Notrufe erreichten um 20.25 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr Essen. Die Anrufer meldeten ein Feuer in der Straße "Zur Halbinsel" in Essen-Bergeborbeck. Bereits auf der Anfahrt konnten Einsatzkräfte aus Richtung Stadtmitte kommend eine massive Rauchentwicklung wahrnehmen. In dem betroffenen Recycling-Unternehmen im Essener Norden werden Matratzen von Hand zerlegt, das anfallende Material sortiert, zwischengelagert und anschließend der Wiederverwertung zugeführt. Bei Eintreffen brannten mehrere nebeneinander liegende offene, überdachte Lager in voller Ausdehnung, kurz darauf griff das Feuer um sich und entzündete weitere, gleich konstruierte benachbarte Lager. Die betroffene Fläche betrug zu diesem Zeitpunkt etwa 2.500 m². Mit einer größeren Anzahl von Rohren verhinderten die Einsatzkräfte ein Ausbreiten des Flammenmeeres, zeitgleich brachten sie mit Hilfe von Firmenangehörigen mehrere in unmittelbarer Nähe abgestellte LKW in Sicherheit. Nachdem mit leistungsstarken Pumpen zusätzliches Wasser aus dem Rhein-Herne-Kanal gesaugt werden konnte, gingen die Einsatzkräfte mit großen Mengen Wasser und Schaum gegen das Feuer vor. Da große Teile der Dachfläche auf dem brennenden Material liegen, ist es nahezu unmöglich, das Löschwasser gezielt zu platzieren. Durch das extreme Brandgeschehen mit entsprechender Thermik und fast keinem Wind wird der Brandrauch sehr hoch getragen. Die Ergebnisse erster eigener Schadstoffmessungen waren alle negativ. Das Landesamt für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz ist derzeit (03.03.2012, 00.00 Uhr) mit Messfahrzeugen unterwegs, bisher sind auch diese Messergebnisse negativ. Die Löscharbeiten werden sich mindestens bis in den Samstagvormittag ausdehnen. Die Feuerwehr ist mit etwa 85 Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort. Die leergezogenen Wachen der Berufsfeuerwehr sind ebenfalls durch freiwillige Einheiten besetzt. Das Technische Hilfswerk ist mit Räumgerät vor Ort, und aus Gelsenkirchen ist ein Tankzug mit 18.000 Litern Schaummittel angerückt. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens stehen noch nicht fest, verletzt wurde bisher niemand. Wir berichten nach. (MF)

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