Polizeidirektion Lüneburg

POL-LG: Projekt zur schulischen und polizeilichen Prävention gestartet

v.l.n.r. Andreas Sagehorn, Christiane Scholl, Jens Carstens, Matthias Oltersdorf

Lüneburg (ots) - Am heutigen Tage fand bereits zum 9. Mal die jährliche Dienstbesprechung zwischen der Niedersächsischen Landesschulbehörde (NLSchB), Regionalabteilung Lüneburg, und den Polizeidirektionen (PD) Lüneburg und Oldenburg statt.

Christiane Scholl, Leiterin der Lüneburger Regionalabteilung der NLSchB, traf sich mit den Polizeivizepräsidenten Matthias Oltersdorf der PD Lüneburg und Polizeidirektor Andreas Sagehorn von der Polizeidirektion Oldenburg. Die drei Abteilungsleiter beauftragten eine gemeinsame Projektgruppe unter Leitung von Jens Carstens, LSchB, deren Mitglieder u.a. aus den Bereichen Schulentwicklungsberatung, Schulpsychologie sowie schulische als auch polizeiliche Prävention stammen, mit der Analyse und Katalogisierung verschiedener Arbeitsfelder im Kontext mit Gewaltprävention im Schulalltag. Die seit langem bewährte und behördenübergreifende Zusammenarbeit soll nicht nur fortgesetzt, sondern im Rahmen des neuen Projektauftrages mit Einbindung der PD Oldenburg im letzten Jahr noch ausgeweitet werden. Mit Blick auf den 2010 durchgeführten und beispielgebenden gemeinsamen Fachtag "Achtsamkeit im Schulalltag" werden die Projektgruppenmitglieder ihre Ergebnisse in konkrete Beratung bzw. Bündelung von Unterstützungsangeboten für die rund 760 Schulen im Zuständigkeitsbereich münden lassen. Das Motto der gemeinsamen Aktivitäten soll sein: "Schulen sind und sollen ein Ort der Bildung sowie des sicheren, friedfertigen und toleranten Miteinanders bleiben".

Die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dienstbesprechung tauschen sich regelmäßig in Lüneburg auf Basis eines gemeinsamen Runderlasses aus, der landesweit die Bereiche Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft zu einer intensivierten Zusammenarbeit verpflichtet. Neben Dauerthemen wie etwa die Prävention finden auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen Eingang in die Tagesordnung, insbesondere wenn es um die Optimierung der entsprechenden behördenübergreifenden Kommunikation geht.

Hintergrund ist die Erkenntnis, die spätestens nach Gewaltexzessen wie am Erfurter Gutenberg-Gymnasium oder an der Albertville-Realschule in Winnenden gewonnen worden ist, dass die Prävention gegen Gewalt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Es gilt der im Alltag festzustellenden Gewalt, sowie den menschenverachtenden und sich radikalisierenden Entwicklungen so früh wie möglich entgegen zu wirken. Die NLSchB und die Polizei in Niedersachsen sind als staatliche Institutionen nicht nur beauftragt, sondern bereit und in der Lage ihren Beitrag zu leisten.

Im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe wünschen sich die drei Auftrag gebenden Abteilungsleiter aus ihren gemeinsamen Aktivitäten heraus ein möglichst breites und positives Echo, das über den schulischen Bereich auch bei Eltern und Familien Gehör finden möge.

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