Polizeidirektion Lüneburg

POL-LG: Polizeidirektion Lüneburg übt gemeinsam mit vier Landkreisen den Katastrophenfall

Lüneburg (ots) - Die Polizeidirektion Lüneburg übte gemeinsam mit den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis und Stade am heutigen Tag den Katastrophenfall eines flächendeckendes Stromausfalles. "Licht aus" lautet der Titel für die groß angelegte Übung.

Zugrunde lag ein Szenario, nach dem seit Freitagnachmittag zunächst über die Bundesgrenzen hinweg, seit dem heutigen Tage dann nur noch im nord-östlichen Niedersachsen, der Strom komplett ausgefallen ist. In Folge der flächendeckenden Stromausfälle mit all seinen Schwierigkeiten haben die Landkreise den Katastrophenfall ausgerufen und ihre Katastrophenschutzstäbe mit dem Hauptverwaltungsbeamten für die heutige Übung zusammengerufen. Die Katastrophenschutz-Stäbe der Landkreise setzen sich zusammen aus Mitarbeitern der Landkreise, sowie Fachkräften von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz.

Wie ergibt sich nun die polizeiliche Zuständigkeit? Sobald sich eine Katastrophe auf die Zuständigkeitsbereiche mehrerer Katastrophenschutzbehörden erstreckt, oder mehrere Katastrophenfälle gleichzeitig auftreten, können Polizeidirektionen die zentrale Leitung der Bekämpfung selbst übernehmen. Dies hat die PD Lüneburg in der Übungslage für sich beansprucht. Übergeordnet koordiniert der Führungsstab bei der Polizeidirektion Lüneburg, heute unter Aufsicht des Gesamtverantwortlichen, Polizeipräsident Friedrich Niehörster, die jeweiligen Anforderungen der Landkreise.

Die Stäbe führen selbst keine Einsatzkräfte, sondern haben strategische, logistische und kommunikationsbezogene Aufgaben. Kurz gesagt hat der Stab alles zu unterbinden, was die Einsatzkräfte an der Aufgabenerfüllung vor Ort behindern könnte, und gleichzeitig alles zu tun um die reibungslose Gefahren-/ Schadensbeseitigung zu ermöglichen.

Insgesamt haben am heutige Tag alleine in den Räumen der Polizeidirektion Lüneburg rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterstützt von Fachberatern des THW, DRK, Feuerwehr und Bundeswehr geübt. Unterstützt wurden sie von den Stäben, Übungsleitungen und Fachberatern der Landkreise. Allein 65 Mitarbeiter im Landkreis Harburg waren beteiligt, außerdem in ähnlichen Größenordnungen die Landkreise Heidekreis, Stade und Celle.

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