Polizeidirektion Lüneburg

POL-LG: ++ Einsatzstatistik der Lage- und Führungszentrale "Luna" bei der Polizeidirektion Lüneburg ++

POL-LG: ++ Einsatzstatistik der Lage- und Führungszentrale "Luna" bei der Polizeidirektion Lüneburg ++
links: Leiter der LFZ "Luna": EPHK Jürgen Orth, rechts: 1. Kommissar vom Lagedienst (KvL): PHK Lorenz Reimers

Lüneburg (ots) - Die Lage- und Führungszentrale "Luna", in der alle polizeilichen Notrufe aus den Polizeiinspektionen (PI) Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/ Uelzen (seit 01.08.2010) und Harburg (seit 15.10.2012) auflaufen, kann für das Jahr 2013 erstmals eine aussagekräftige Statistik vorlegen.

Insgesamt liefen 130.294 polizeiliche Notrufe auf, was einem Notrufaufkommen von durchschnittlich 357 Notrufen pro Tag entspricht. Neben der Notrufannahme erfolgt natürlich auch die Disposition/Vergabe der Einsätze für die o.g. Polizeiinspektionen in der LFZ "Luna". Aus diesen 130.294 Notrufen entwickelten sich 84.174 zu disponierende Einsätze. Sie verteilen sich wie folgt: - PI Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen: 47.303 Einsätze - PI Harburg: 35.381 Einsätze Dieses Einsatzaufkommen entspricht durchschnittlich 230 Einsätzen pro Tag bzw. 10 Einsätzen pro Stunde.

Die Diskrepanz von 1.490 Einsätzen ergibt sich u.a. aus eingegangenen Notrufen, die von außerhalb (z.B. Hamburg, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern) bei "Luna" aufliefen und nach der Erfassung zur weiteren Bearbeitung an die jeweils zuständige Leitstelle in den benachbarten Bundesländern weitergeleitet wurden. Außerdem ist die LFZ "Luna" noch für weitere Einsätze verantwortlich, wie z.B. die Anforderung von speziellen Einsatzkräften wie dem SEK oder Handyortungen bei Vermisstenfällen.

Absolute Einsatzspitzen ergaben sich -erwartungsgemäß- an den Feiertagen, wie zum Beispiel zu Himmelfahrt und Silvester.

Der Leiter der LFZ "Luna", EPHK Hans-Jürgen Orth, zieht gemeinsam mit dem 1. Kommissar vom Lagedienst (KvL), PHK Lorenz Reimers, ein Fazit für das Jahr 2013: "Es war immer gut zu tun, aber wir konnten Einsatzspitzen aufgrund unseres bedarfsorientierten Schichtdienstmodells gut vorplanen und entsprechend abfedern. Insgesamt haben sich die Arbeitsabläufe, bei zu erwartender Arbeitsverdichtung, sehr gut eingespielt. Hierzu trägt nicht zuletzt die hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen vor Ort bei."

Ausblick auf die Kooperative Leitstelle Lüneburg (KLL): Ab Sommer 2014 ist im Behördenzentrum Auf der Hude mit den weiteren Bauarbeiten für die KLL zu rechnen, wo es -nach Grundsteinlegung durch den ehemaligen Innenminister Uwe Schünemann- zwischenzeitlich zu baulichen Unterbrechungen kam. In der Kooperativen Leitstelle Lüneburg werden dann ab etwa Ende 2015 alle polizeilichen Notrufe aus der gesamten Polizeidirektion Lüneburg auflaufen und alle Einsätze disponiert werden. Zusätzlich wird der Landkreis Lüneburg seine Feuerwehr- und Rettungsleitstelle dann ebenfalls ins Behördenzentrum verlegen, so dass es zu einer noch engen Kooperation kommen wird.

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