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Innenministerium NRW: Nordrhein-Westfalen stellt Soforthilfen für Unwetter-Opfer bereit - Innenminister Jäger: Helfen den betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch

Düsseldorf (ots) - Privathaushalte in Regionen, die vom Unwetter in NRW außergewöhnlich stark betroffen waren, erhalten vom Land je nach Haushaltsgröße zwischen 1.000 Euro und 2.500 Euro Soforthilfe. Das hat die Landesregierung in ihrer heutigen Kabinettsitzung beschlossen. "Wir helfen den Menschen schnell und unbürokratisch", sagte Innenminister Ralf Jäger. "Mancherorts hat die Natur regelrecht gewütet. Dadurch ist großer Schaden entstanden. Nur ein Teil davon ist überhaupt mit Geld zu beheben."

Zwischen dem 31. Mai und 8. Juni tobten deutschlandweit heftige Unwetter. Am Niederrhein und im Münsterland sowie im Bereich um Bonn regnete es besonders stark und konzentriert. Teilweise fielen innerhalb von zwei Stunden 125 Liter pro Quadratmeter. Dadurch traten Issel und Mehlemer Bach über die Ufer. Dadurch entstanden den Anwohnern erhebliche Schäden. Die Hilfe wird derzeit Betroffenen in den Kreisen Borken, Kleve, Rhein-Sieg und Wesel sowie der Stadt Bonn gewährt. Voraussetzung ist, dass Schäden in Höhe von wenigstens 5.000 Euro entstanden sind, die nicht versichert werden konnten. Neben Haushalten stellt NRW auch kleinen Gewerbetrieben und landwirtschaftlichen Betrieben Soforthilfen zur Verfügung für Schäden von mindestens 10.000 Euro. Anträge können bis zum 15. Juli 2016 bei der Verwaltung der betroffenen Kreise und der Stadt Bonn gestellt werden. Diese werden über die Einzelheiten der Soforthilfe informiert.

Geschädigte Gewerbebetriebe können sich über ihre Hausbank an die NRW.Bank zur Gewährung von Überbrückungskrediten wenden. Darüber hinaus hat die landwirtschaftliche Rentenbank ihr Programm "Liquiditätssicherung" auch für die von Unwettern betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe geöffnet.

"Aufgrund des Klimawandels steigt die Wahrscheinlichkeit für solche Naturkatastrophen", sagte Jäger. Die künftige schnelle und reibungslose Hilfe soll für solche Fälle generell festgelegt werden. Deshalb soll eine Richtlinie über einen Härtefonds erarbeitet werden, um künftig umgehend Soforthilfen leisten zu können. "Es braucht für solche Ereignisse ein verlässliches, unbürokratisches und transparentes Verfahren", betonte Jäger.

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