Polizei Wolfsburg

POL-WOB: Polizei Wolfsburg-Helmstedt warnt vor Falschgeld im Weihnachtsgeschäft

Wolfsburg (ots) - Wolfsburg-Helmstedt, 09.12.14

Die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt rechnet gerade im Weihnachtsgeschäft mit der vermehrten Verbreitung von Falschgeld. "Im Oktober und November registrierten wir insgesamt 40 Fälle und liegen damit sowohl in Wolfsburg als auch im Landkreis Helmstedt im niedersächsischen Trend", so Imke Krysta als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes. "Vor einer Woche warnte bereits das Landeskriminalamt Niedersachsen", ergänzt die Kriminalrätin.

Im vergleichbaren Zeitraum in 2013 wurden lediglich elf Fälle erfasst. Die Täter nutzten in den letzten beiden Monaten den Zahlungsverkehr in Apotheken, beim Frisör oder Bäcker, in Modegeschäften oder auch in Diskotheken und bei der Anlieferung von Speisen durch einen Bringdienst. Die Fälschungen fallen in der Regel nicht sofort auf, sondern erst bei der Einzahlung bei Bankinstituten. Während im vergangenen Jahr vereinzelt gefälschte Geldscheine auftauchten, wurden bisher häufig 20-Euro- und 50-Euro-Scheine von den Tätern eingesetzt. Konkrete Hinweise auf die Täter liegen noch nicht vor. Nach Jahren rückläufiger Fallzahlen bei der Verbreitung von Falschgeld in Niedersachsen ist im laufenden Jahr eine Trendumkehr erkennbar, stellte auch das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) fest.

Daher raten wir gerade in der Hektik der weihnachtlichen Einkäufe dazu, nicht auf eine sorgfältige Prüfung der Geldscheine zu verzichten, appelliert Krysta. Falschgeld sieht lediglich auf dem ersten Blick echt aus, im Detail ahmen die Fälscher die Sicherheitsmerkmale aber nur nachlässig nach. Die Bundesbank empfiehlt deshalb die Prüfung nach dem schnellen Grundsatz "Fühlen-Sehen-Kippen". Fühlen: Auf allen Geldscheinen sind die kleinen Buchstaben im Copyrightvermerk BCE, ECB, EZB, EKT und EKB als Relief zu ertasten. Auf den 50-Euro-Scheinen ist zusätzlich neben der 50 eine Raute zu spüren. Sehen: Halten Sie den Schein gegen das Licht. Bei echten Scheinen werden ein Wasserzeichen und der Sicherheitsstreifen erkennbar. Kippen: Bei einen echten Geldschein ist ein schillernder Hologrammstreifen (5- bis 20 Euro-Scheine) oder ein Hologrammelement (50- bis 500 Euro-Scheine) erkennbar. Zusätzlich gibt der Wert des Scheines, die je nach Betrachtungswinkel in mehreren Farben schimmert, Auskunft über die Echtheit.

Grundsätzlich gilt für Betroffene: Benachrichtigen Sie, wenn Sie Falschgeld erhalten, die Polizei. Auch bei der Weiter- oder Rückgabe von Falschgeld können Sie sich strafbar machen. Verstöße können mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Bitter für den Geprellten: Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz!

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