Polizei Wolfsburg

POL-WOB: Polizei Wolfsburg warnt - Trickbetrüger mit Enkeltrick aktiv

Wolfsburg (ots) - Wolfsburg, Örtzestraße, Krähenhoop Wolfsburg-Barnstorf 09.01.14, 11.15 - 15.30 Uhr

Gleich drei Mal versuchten im Laufe des Donnerstags dreiste Trickbetrüger mit dem so genannten Enkeltrick an Bargeld ihrer Opfer zu kommen. In allen Fällen erinnerten sich die betroffenen Senioren aber an die Warnungen der Polizei und verständigten noch vor der Geldübergabe die Einsatzleistelle der Polizei. Betroffen waren im Stadtteil Teichbreite eine 81 Jahre alter Rentnerin und ein gleichaltriger Rentner. Wenig später versuchten unbekannte Täter mit der gleichen Masche bei einer 61-jährigen Barnstorferin erfolgreich zu sein.

In der Örtzestraße gab der Täter sich als Neffe aus, der für eine Bankbürgschaft zunächst 20.000 Euro von der 81-jährigen wollte. Man habe sich aber dann auf 10.000 Euro geeinigt, so die Betroffene bei der Polizei. Wenig später im Krähenhoop gab sich der Betrüger als Neffe aus Köln aus, der sich eine Wohnung in Wolfsburg gekauft habe und dafür noch kurzfristig 15.000 Euro benötige. Schließlich gaben die Unbekannten im dritten Fall gegenüber der Barnstorferin an, dass sie mit den gewünschten 9.000 Euro bei einem wichtigen Projekt Steuern sparen können. Die Summe müsse nur für einen Tag hinterlegt werden, danach würde die 61-Jährige das Geld zurück bekommen.

Zum Glück bemerkten alle Senioren noch rechtzeitig, dass sie mit Betrügern telefoniert haben, so Horst-Peter Ewert von der Polizei Wolfsburg. Der Polizeiberater kennt diese Masche schon seit Jahren: Die Täter geben sich als Neffe oder Nichte aus und benötigen wie in diesen Fällen dringend eine hohe Geldsumme, die von einem guten Bekannten abgeholt werden soll. Die Betrüger gehen im Gespräch geschickt vor, täuschen eine Erkältung oder Ähnliches für die nicht gleich zu erkennende Stimme vor. Diese Masche sei aber schnell zu durchschauen, erläutert der Kriminalhauptkommissar. Ein sofortiger Rückruf bei den tatsächlichen Verwandten entlarve die Betrüger. Zusätzlich sei in allen Fällen sofort die Polizei per Notruf zu benachrichtigen. Nur dadurch sei es möglich, nach den Tätern eine Fahndung einzuleiten.

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