Polizei Salzgitter

POL-SZ: Pressebericht für das Polizeikommissariat Peine vom 19. Mai 2015

Peine (ots) - Wohnungseinbruch

Die Abwesenheit der Bewohner nutzten bisher nicht bekannte Personen aus und drangen in der Zeit von Mittwoch vergangener Woche bis Montag über die Terrassenschiebetür in ein Einfamilienhaus in Lengede, Broistedter Straße ein. Im Gebäude durchsuchten sie mehrere Räume und entwendeten Bargeld, Kameras, und Alkoholika. Über die Schadenshöhe können noch keine konkreten Angaben gemacht werden.

Diebstahl aus Transporter

In der Zeit von Sonntag bis Dienstag brach ein Unbekannter in Wahle, in der Straße Brunnenblick, die Hecktür eines Transporters der Marke Citroen Jumper auf. Aus dem Fahrzeug entwendete er anschließend einen Schlagschrauber. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 60,- Euro.

Sachbeschädigung auf Schulgelände

In der vergangenen Woche knickten in der Zeit von Mittwoch bis Freitag Unbekannte zwei junge Süßkirschenbäume auf dem Gelände der Grundschule in Wedtlenstedt, im Ackerweg ab. Darüber hinaus legten sie eine hölzerne Sitzbank über einen Maschendrahtzaun, der dadurch heruntergedrückt und beschädigt wurde. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 500,- Euro.

Verkehrsunfallflucht

Am vergangenen Wochenende wurde in der Zeit von Samstag, 15:00 Uhr bis Montag, 10:00 Uhr in Groß Ilsede, im Meerweg, ein dort abgestellter Pkw Hyundai von einem anderen Verkehrsteilnehmer beschädigt. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Begleichung des von ihm angerichteten Sachschadens in bisher nicht bekannter Höhe zu kümmern.

Unfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Montagabend, gegen 21:50 Uhr, kam es in Peine, auf dem Echternplatz / Marktplatz, zu einer Verkehrsunfallflucht und zu einem Widerstand gegenüber den einschreiten Polizeibeamten, wobei einer der Beamten sich leicht verletzte. Mehrere Anrufer hatten sich am Abend bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass ein augenscheinlich betrunkener Mann mit seinem Pkw VW Golf zunächst rückwärts gegen eine gläserne Hinweistafel und anschließend gegen zwei zwei Betonpoller gefahren sei. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, hatte der Mann in der Sackgasse zum Echternplatz nach dem ersten Unfall sein Fahrzeug gewendet und war weiter in Richtung Stederdorfer Straße gefahren. Auf dem Marktplatz stieß er zunächst gegen zwei Absperrpoller. Danach setzte er sein Fahrzeug zurück, um weiter in Richtung Stederdorfer Straße zu fahren. Hierbei stieß er gegen das Fallrohr eines Hauses und setzte unbekümmert all dessen die Fahrt fort. Beim Rechtsabbiegen in die Marktstraße prallte er zunächst gegen die Hausecke Marktstraße / Am Markt. Danach stieß er gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten BMW, der durch den Zusammenstoß auf einen Smart und der wiederum auf einen Audi geschoben wurde. Das war aber noch nicht alles, denn anschließend fuhr er auch noch gegen einen am linken Fahrbahnrand parkenden Pkw BMW Mini, wo dann jedoch die Fahrt für ihn endete, denn sein Pkw hatte durch die diversen Zusammenstöße einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten. Der 35-Jährige suchte nun zu Fuß sein Heil in der Flucht, konnte jedoch schnell durch die inzwischen vor Ort erschienenen Polizeibeamten auf einem Hinterhof aufgespürt werden, wo er sich vor den ihn verfolgenden Polizisten verstecken wollte. Bei dem Versuch, weiter vor der Polizei zu flüchten, wollte er über ein Absperrkette springen, was jedoch misslang und er sich beim Sturz eine Kopfplatzwunde zuzog. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, den Beamten, die ihn an der weiteren Flucht hindern wollten, aktiv Widerstand entgegen zu bringen. Hierbei verletzte sich ein 45-jähriger Beamter leicht am Knie. Nachdem die Beamten den stark alkoholisierten Mann gefesselt hatten, wurde er zunächst zur Polizeiwache gebracht, da er eine ärztliche Behandlung ablehnte. Hier fing der Mann jedoch plötzlich, nachdem er zunächst sich friedlich verhalten hatte, wieder an zu randalieren. Er musste auf derWache erneut von mehreren Beamten fixiert werden. Da die Platzwunde sich doch größer, als vor Ort zunächst erkennbar, herausstellte, wurde er zur ärztlichen Behandlung mit einem RTW ins Klinikum gebracht, wo ihm dann auch ein Blutprobe entnommen wurde. Nach ersten Erkenntnissen ist ein Sachschaden von mindestens 5.500,- Euro entstanden, der aber sicherlich noch höher ausfallen wird, da noch nicht alle Geschädigten zum Sachschaden befragt werden konnten. Der 35-Jährige wurde nach der Behandlung und der Blutentnahme nach Hause entlassen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verkehrsunfallflucht, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Trunkenheitsfahrt eingeleitet.

Brand in Solschen

Am 17.05.2015, war es gegen 03:20Uhr in Ilsede, im Ortsteil Solschen, im Feldkamp zunächst zum Brand eines Holzschuppens gekommen. Das Feuer hatte dann auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen, welches durch das Feuer erheblich beschädigt und unbewohnbar geworden ist. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen dürfte sich der Schaden zwischen 300.000,- und 400.000,- Euro bewegen. Die Brandermittler der Peiner Polizei waren gestern mit einem Sachverständigen vor Ort, um die Brandursache zu ermitteln. Hierbei wurde festgestellt, dass das Feuer vermutlich im Bereich des Holzschuppens ausgebrochen und von dort auf das Wohnhaus übergriffen hat. Technische Anlagen sind dort nicht vorhanden, so dass die Polizei in Richtung fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt. Konkrete Hinweise darauf liegen aber noch nicht vor. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Peine, Telefon 05171/999-0 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Salzgitter
Polizeikommissariat Peine
Peter Rathai
Telefon: 05171/999-222
E-Mail: peter.rathai@polizei.niedersachsen.de
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